Mit einem Blog verdienst du Geld, wenn Leser über Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo zu dir kommen und über deine Empfehlungen kaufen. Der wichtigste Weg dafür ist Affiliate Marketing: Du empfiehlst Produkte anderer Firmen und bekommst eine Provision. Dazu kommen eine eigene E-Mail-Liste, eigene Produkte und Werbeanzeigen. Ein Blog wächst langsamer als ein Instagram-Kanal. Dafür können gute Artikel lange Besucher bringen.
4 Wege, mit einem Blog Geld zu verdienen
| Weg | So funktioniert es | Ab wann sinnvoll |
|---|---|---|
| Partnerlinks | Du empfiehlst Produkte und bekommst eine Provision pro Verkauf. | ab dem ersten Artikel |
| E-Mail-Liste | Leser tragen sich ein, du schreibst ihnen regelmäßig. | früh, am besten von Anfang an |
| Eigene Produkte | Du verkaufst zum Beispiel einen Ratgeber oder Kurs. | wenn du deine Leser kennst |
| Werbeanzeigen | Du zeigst Anzeigen und wirst pro Aufruf oder Klick bezahlt. | erst bei vielen Besuchern |
Für Einsteiger sind Partnerlinks der leichteste Start. Du brauchst kein eigenes Produkt und keinen Kundenservice. Was Affiliate Marketing genau ist, erklärt der Artikel Was ist Affiliate Marketing?.
Die E-Mail-Liste ist dabei der unterschätzte Hebel. Ein Leser liest deinen Artikel meist nur einmal. Trägt er sich in deine Liste ein, erreichst du ihn immer wieder. Bei uns ist die Liste das wichtigste Werkzeug im ganzen Business.
Passt ein Blog zu dir?
Ein Blog ist kein Kanal für jeden. Die ehrliche Frage lautet: Schreibst du gern? Dann passt ein Blog. Stehst du lieber vor der Kamera, bist du auf Instagram oder YouTube besser aufgehoben.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich habe früher nebenbei gebloggt, aber nur ab und zu. Das hat mir deutlich weniger Kontakte gebracht als Instagram, wo mir das Erstellen leichter fiel. Die Lehre daraus: Such dir einen Kanal aus und bleib dran. Mehrere Kanäle halbherzig zu bespielen bringt wenig.
Der Vorteil eines Blogs: Artikel für Suchmaschinen wachsen zwar langsamer als Beiträge auf Social Media. Dafür können sie lange Besucher bringen.
Dabei zählt nicht nur Google. Auch über Bing, Yahoo, DuckDuckGo oder Ecosia finden Leser deine Artikel. Ein Artikel, der eine echte Frage gut beantwortet, hat bei allen diesen Suchmaschinen eine Chance.
Dein Affiliate Blog in 6 Schritten
- Nische wählen: Such dir ein Thema, bei dem du dich auskennst und für das es Partnerprogramme gibt. Wie das geht, zeigt der Artikel Nische finden für Affiliate Marketing.
- Domain und Website: Du brauchst eine eigene Adresse und Speicherplatz für deine Seite. Unsere Domains liegen bei ALL-INKL*. Laut Anbieter sind im kleinsten Tarif drei Domains enthalten (Stand 24.09.2026).
- Themen mit Suchdaten prüfen: Schreib nur über Begriffe, nach denen Menschen wirklich suchen. Wir prüfen das mit DataForSEO*. Du siehst, wie oft ein Begriff gesucht wird und wie schwer es ist, dafür gefunden zu werden.
- Artikel schreiben: Eine KI kann dir beim ersten Entwurf helfen. Lies aber jeden Text selbst und bring deine eigene Erfahrung ein. Unseren Ablauf zeigt der Artikel DataForSEO: Blogartikel mit KI und echten Suchdaten planen.
- Partnerlinks einbauen und kennzeichnen: Setz Links nur dort, wo sie dem Leser helfen. Markier jeden Partnerlink als Werbung. Wie du an deinen Link kommst, steht im Artikel Affiliate-Link erstellen.
- E-Mail-Liste aufbauen: Biete deinen Lesern etwas Kostenloses an, zum Beispiel eine Checkliste. Dafür tragen sie ihre E-Mail-Adresse ein. Unsere Liste läuft über Quentn*. Wie du startest, zeigt der Artikel Newsletter erstellen.
Tipp: Gib jedem Kanal einen eigenen Kampagnenschlüssel in deinen Partnerlinks. Dann siehst du später, ob die Verkäufe aus dem Blog, aus E-Mails oder von Instagram kommen.
Erst der Plan, dann der Blog. Affilionär Kickstart zeigt dir kostenlos den 5-Schritte-Plan für deinen Einstieg ins Affiliate Marketing.
Kostenlos starten →Welche Artikel Geld bringen
Nicht jeder Artikel verkauft. Gut funktionieren Artikel, die ein konkretes Problem lösen oder bei einer Entscheidung helfen:
- Erfahrungsberichte: Du hast ein Produkt selbst genutzt und schreibst ehrlich darüber.
- Vergleiche: Zwei oder drei Angebote nebeneinander, mit Vor- und Nachteilen.
- Anleitungen: Schritt für Schritt zu einem Ziel, mit dem passenden Werkzeug.
- Problemlösungen: Antworten auf Fragen, die deine Leser wirklich haben.
Ein Extra macht den Unterschied: Empfehlen viele dasselbe Produkt, gib deinen Lesern einen Bonus. Dann haben sie einen Grund, genau über deinen Link zu kaufen.
Mehr Besucher holst du dir zusätzlich über Pinterest. Dort kannst du auf deine Artikel verlinken statt direkt auf Partnerlinks. Wie das geht, steht im Artikel Pinterest Affiliate Marketing.
Was ein Blog kostet
Die laufenden Kosten für einen Blog sind überschaubar. Die Preise stammen von den Seiten der Anbieter und können sich ändern.
| Posten | Laut Anbieter |
|---|---|
| Domain und Speicherplatz (ALL-INKL) | ab 4,95€ im Monat, erster Monat kostenlos (Stand 24.09.2026) |
| Suchdaten (DataForSEO) | nach Verbrauch, Einzahlung ab 50 US-Dollar (Stand 26.09.2026) |
| E-Mail-Tool (Quentn) | ab 39€ im Monat zzgl. MwSt., über unseren Link erster Monat 1€, nur für Unternehmer und bei monatlicher Zahlweise (Stand 24.09.2026) |
Die Suchdaten für einen Artikel haben uns zuletzt rund 3 Cent gekostet. Die größte Investition ist deine Zeit. Das E-Mail-Tool brauchst du erst, wenn du eine Liste aufbaust. Eine Übersicht aller Tools, die wir nutzen, findest du im Artikel Online Business Tools.
Typische Fehler
- Über Themen schreiben, die niemand sucht. Prüf vorher die Suchdaten.
- Zu früh aufgeben. Ein Blog braucht Zeit. Rechne eher mit Monaten als mit Wochen.
- Massenhaft KI-Texte ohne Prüfung. Google stuft massenhaft erzeugte Texte ohne echten Mehrwert als Spam ein (Spam-Richtlinien von Google).
- Nur Links, keine Liste. Ohne E-Mail-Liste verlierst du jeden Leser nach dem ersten Besuch.
- Rechtliches vergessen. Eine Website mit Einnahmen braucht in der Regel ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Kümmere dich auch um die Anmeldung, siehe Nebengewerbe anmelden. Das ist keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Kann man mit einem Blog wirklich Geld verdienen?
Ja, vor allem über Partnerlinks und eine eigene E-Mail-Liste. Ein Blog braucht aber Zeit, bis Suchmaschinen ihn finden. Wie viel du verdienst, hängt von Thema, Einsatz und Ausdauer ab. Ein bestimmtes Ergebnis kann dir niemand versprechen.
Wie lange dauert es, bis ein Blog Geld bringt?
Rechne eher mit Monaten als mit Wochen. Inhalte für Suchmaschinen wachsen langsamer als Beiträge auf Social Media. Dafür können sie lange Besucher bringen.
Was ist ein Affiliate Blog?
Ein Affiliate Blog ist ein Blog, der Produkte anderer Firmen empfiehlt. Kauft ein Leser über deinen Partnerlink, bekommst du eine Provision. Die Links musst du als Werbung kennzeichnen.
Blog oder Instagram: Was ist besser für den Start?
Das hängt von dir ab. Wer gern schreibt, ist mit einem Blog gut bedient. Wer lieber vor der Kamera steht, startet auf Instagram oder YouTube. Wichtig ist, dass du einen Kanal regelmäßig bespielst.
* Partnerlink (Werbung). Profit Buddies kann dafür eine Vergütung erhalten.
Keine Einkommens- oder Erfolgsgarantie. Wie viel du mit einem Blog verdienst, hängt von vielen Faktoren ab, siehe Haftungsausschluss. Angaben zu Tools laut Anbieter mit dem genannten Stand.