Für KI-Texte gibst du einer KI wie ChatGPT eine klare Aufgabe. Danach überarbeitest du das Ergebnis. Die KI liefert in Sekunden einen ersten Entwurf. Deine Erfahrung, deine Stimme und die Prüfung der Fakten kommen von dir. Im Affiliate Marketing spart das viel Zeit bei Mails, Beiträgen und Produkttexten. Hier bekommst du die Anleitung, fertige Prompts und die wichtigsten Grenzen.
Was heißt KI-Texte schreiben?
Eine Text-KI ist ein Programm, das auf eine Anweisung hin Text erzeugt. Die Anweisung heißt Prompt. Ein Beispiel: „Schreib drei Betreffzeilen für eine Mail über Sparen.“ Die KI antwortet sofort mit Vorschlägen.
Wichtig zu wissen: Die KI weiß nicht, was stimmt. Sie berechnet, welche Wörter gut zusammenpassen. Deshalb klingen ihre Texte oft überzeugend, auch wenn ein Fakt falsch ist. Du bist der Redakteur, die KI ist dein schneller Helfer.
Welche KI für Texte?
Die bekanntesten Text-KIs sind ChatGPT von OpenAI, Claude von Anthropic, Gemini von Google und Microsoft Copilot. Alle haben kostenlose Varianten mit Grenzen und bezahlte Tarife mit mehr Leistung. Die aktuellen Bedingungen stehen beim jeweiligen Anbieter.
Für den Anfang reicht eine KI. Wichtiger als das Werkzeug ist, wie gut du deine Aufgabe beschreibst. Probier zwei Anbieter mit demselben Prompt aus. Dann siehst du schnell, welcher Stil dir besser liegt.
In 6 Schritten zum guten KI-Text
- Ziel festlegen. Was soll der Leser nach dem Text tun? Klicken, sich eintragen, etwas verstehen?
- Notizen sammeln. Schreib Stichpunkte: Thema, deine Erfahrung, wichtige Fakten, Produkt, Link.
- Prompt schreiben. Gib der KI Rolle, Ziel, Zielgruppe, Ton und Format. Füge deine Notizen ein.
- Entwurf überarbeiten. Bitte um Änderungen: kürzer, einfacher, mehr Beispiele. Das erste Ergebnis ist selten das beste.
- Selbst ergänzen. Füge eigene Erlebnisse und Zahlen ein. Das macht den Text echt und unverwechselbar.
- Prüfen. Stimmen alle Fakten, Preise und Namen? Lies den Text einmal laut. Klingt er nach dir?
Prompts zum Kopieren
Ein guter Prompt hat fünf Bausteine: Rolle, Aufgabe, Zielgruppe, Ton und Format. Ersetze die Teile in eckigen Klammern.
Prompt: Newsletter-Entwurf
Du bist ein erfahrener Newsletter-Autor. Schreib eine E-Mail an Einsteiger, die sich für [Thema] interessieren. Ziel: Sie sollen [Ziel, z. B. den Artikel lesen]. Ton: persönlich, einfach, kurze Sätze, kein Werbesprech. Länge: etwa 200 Wörter. Baue diese Erfahrung ein: [deine Notiz]. Ende mit genau einem Link-Hinweis.
Prompt: Betreffzeilen
Schreib 10 Betreffzeilen für diese E-Mail: [Text einfügen]. Unter 50 Zeichen, ohne Übertreibung, ohne Großbuchstaben-Wörter. Mische Neugier, Nutzen, Frage und Zahl.
Prompt: Instagram-Beitrag
Schreib einen Instagram-Text zu [Thema] für [Zielgruppe]. Erster Satz: ein Gedanke, der zum Weiterlesen bringt. Dann drei kurze Tipps. Am Ende eine Frage an die Leser. Kein Hashtag-Block.
Prompt: Text überarbeiten
Überarbeite diesen Text: [Text]. Mach die Sätze kürzer, ersetze Fachwörter durch Alltagswörter und streiche Füllwörter. Ändere keine Fakten, Zahlen oder Namen.
Erst das System, dann die Texte. KI hilft beim Schreiben. Was du wann wem empfiehlst, lernst du im kostenlosen Affilionär Kickstart mit unserem 5-Schritte-Plan.
Kostenlos starten →Wo KI im Affiliate Marketing hilft
- E-Mails: Entwürfe, Betreffzeilen und Varianten zum Testen. Mehr dazu in E-Mail-Marketing für Affiliates.
- Social-Media-Beiträge: Ideen, erste Sätze und Bildtexte in Serie.
- Bridgepages und Landingpages: eine erste Gliederung und Überschriften. Siehe Bridgepage.
- Recherche und Ideen: Fragen sammeln, die deine Zielgruppe stellt. Anlässe im Jahr findest du in Saisonales Affiliate Marketing.
- Bilder und Videos: Auch hier hilft KI. Siehe KI-Bilder erstellen und Bild zu Video mit KI.
Was KI nicht kann
- Sicher richtige Fakten liefern. KIs erfinden manchmal Zahlen, Quellen oder Funktionen. Prüf jede Angabe selbst.
- Aktuelle Preise kennen. Preise und Bedingungen von Produkten ändern sich. Schau immer auf die Seite des Anbieters.
- Ein Produkt testen. Eine ehrliche Empfehlung braucht deinen eigenen Blick auf das Produkt.
- Deine Erfahrung ersetzen. Leser folgen Menschen, nicht Maschinen. Deine Geschichten machen den Unterschied.
- Ehrlich bleiben. KIs dichten gern Erfahrungen, Bewertungen oder Versprechen dazu, etwa „Ich habe das getestet“ oder „Du verdienst sofort mehr“. Streich so etwas. Erfundene Erfahrungsberichte sind unfair und rechtlich riskant.
Google, Kennzeichnung, Datenschutz
- Google: Laut Google ist KI-Hilfe beim Schreiben nicht verboten. Entscheidend ist, ob ein Text Lesern wirklich hilft. Massenhaft erzeugte Texte, nur um bei Google zu landen, gelten dagegen als Spam.
- Kennzeichnung: Seit August 2026 gelten in der EU neue Transparenzpflichten für KI-Inhalte. Wir schreiben vorsichtshalber unter jeden Beitrag, dass er mit KI-Unterstützung entstanden ist. Ob und wie du kennzeichnen musst, hängt vom Einzelfall ab. Das ist keine Rechtsberatung.
- Datenschutz: Gib keine Namen, E-Mail-Adressen oder Kundendaten in eine KI ein. Was du eingibst, kann je nach Anbieter gespeichert und zum Training genutzt werden.
- Werbung: Partnerlinks kennzeichnest du auch in KI-Texten als Werbung.
So nutzen wir KI
Daniel und ich setzen KI regelmäßig ein. Sie hilft uns bei Ideen, ersten Entwürfen und der Recherche. Auch dieser Artikel ist mit KI-Unterstützung entstanden. Wir prüfen und überarbeiten aber jeden Text, bevor er online geht.
Für Social Media nutzen wir einen festen Ablauf: ChatGPT schreibt Texte in eine Tabelle. Canva macht daraus automatisch viele fertige Grafiken. Unsere Blogthemen plant die KI mit echten Suchdaten, siehe DataForSEO. Welche Wege es gibt, mit KI Geld zu verdienen, zeigt Mit KI Geld verdienen.
Häufige Fehler
- Den ersten Entwurf veröffentlichen. Er klingt meist allgemein und austauschbar.
- Zu ungenaue Prompts. „Schreib einen Text über Geld“ bringt einen beliebigen Text. Zielgruppe und Ziel machen den Unterschied.
- Fakten nicht prüfen. Eine falsche Zahl kostet Vertrauen und kann rechtlich heikel sein.
- Typische KI-Floskeln stehen lassen. Leser erkennen sie schnell. Streiche leere Superlative und lange Einleitungen.
Quellen: Google Search Central zu KI-Inhalten, Google-Richtlinien zu Spam, Verordnung (EU) 2024/1689, Art. 50, abgerufen am 05.10.2026.
Häufige Fragen
Welche KI ist gut zum Texte schreiben?
Bekannt sind ChatGPT, Claude, Gemini und Microsoft Copilot. Alle können gute Entwürfe liefern. Teste zwei davon mit demselben Prompt und nimm die, deren Stil dir besser liegt.
Wie schreibe ich einen Text mit KI?
Lege Ziel und Zielgruppe fest und sammle Notizen. Dann schreibst du einen Prompt mit Rolle, Aufgabe, Ton und Format. Danach überarbeitest du den Entwurf, ergänzt eigene Erfahrungen und prüfst alle Fakten.
Kann ich kostenlos KI-Texte schreiben?
Ja, die bekannten Anbieter haben kostenlose Varianten, meist mit Grenzen bei Nutzung oder Funktionen. Die aktuellen Bedingungen stehen beim jeweiligen Anbieter.
Erkennt Google KI-Texte?
Laut Google zählt nicht, wie ein Text entstanden ist, sondern ob er Lesern hilft. KI-Hilfe ist nicht verboten. Massenhaft erzeugte Texte nur für Suchmaschinen gelten als Spam.
Muss ich KI-Texte kennzeichnen?
Seit August 2026 gelten in der EU neue Transparenzpflichten für KI-Inhalte. Ob sie für deinen Text greifen, hängt vom Einzelfall ab. Ein kurzer Hinweis schafft Vertrauen. Das ist keine Rechtsberatung.
Darf ich Partnerlinks in KI-Texten nutzen?
Ja. Partnerlinks kennzeichnest du wie in jedem anderen Text als Werbung.
Genannte Ergebnisse sind Einzelergebnisse und keine Garantie für eigene Einnahmen, siehe Haftungsausschluss.