Wie viel bleibt dir als Affiliate von einem Verkauf wirklich? Bei Digistore24 gehen erst die Mehrwertsteuer und die Plattformgebühr ab. Dann kommen Order-Bump und Upsells dazu. Und wer Werbung schaltet, muss die Klicks bezahlen. Unser Provisionsrechner rechnet alles zusammen, immer auf 100 Klicks. Die Ampel zeigt dir sofort, ob sich der Funnel für dich lohnt. Direkt zum Rechner.
So rechnet der Provisionsrechner
Der Rechner geht in fünf Schritten vor. So kannst du jede Zahl nachvollziehen.
- Mehrwertsteuer abziehen. Aus dem Bruttopreis wird der Nettopreis. Bei 47 € brutto und 19 % sind das 39,50 €.
- Plattformgebühr abziehen. Digistore24 nimmt laut eigener Preisliste 7,9 % vom Bruttopreis plus 1 € je Verkauf. Für den Preisanteil über 400 € sind es nur 4,9 %, bei Zahlung per Vorkasse 2,9 %. Der Rechner rechnet mit 4,9 %. Bei 47 € sind das 4,71 €. Übrig bleiben rund 34,78 €. Die Gebühr fällt bei Bump und jedem Upsell erneut an, weil jedes ein eigener Verkauf ist.
- Provision berechnen. Von diesem Betrag bekommst du deinen Anteil. Bei 50 % sind das 17,39 €. Legt der Anbieter einen festen Betrag fest, zählt nur dieser Betrag.
- Bump und Upsells gewichten. Nicht jeder Käufer nimmt jedes Zusatzangebot. Deshalb zählt jede Provision nur mit ihrer Conversion Rate. So entsteht dein Durchschnitt je Käufer.
- Werbekosten dagegenstellen. Der Rechner nimmt 100 Klicks als Grundlage. Er rechnet aus, was diese Klicks kosten, wie viele Käufer daraus werden und was nach Stornos übrig bleibt. Mit Bridgepage zählt nur, wer von dort zur Verkaufsseite weiterklickt.
Zwei Zahlen sind am Ende besonders wichtig. Der Verdienst pro Klick (auf Englisch EPC) sagt, was dir ein Besucher im Schnitt bringt. Er ist zugleich der höchste Klickpreis, bei dem du nicht draufzahlst. Liegen deine Kosten pro Klick darüber, verlierst du Geld. Wie viel, zeigt dir Gewinn oder Verlust pro Klick.
Affiliate Provisionsrechner
Die Felder sind mit Beispielwerten vorbelegt. Trag die Zahlen deines Produkts ein. Alles wird nur in deinem Browser gerechnet, nichts wird gespeichert.
Ergebnis für 100 Klicks
Lohnt sich nicht
Kosten gegen Provision
Pro Klick gerechnet
Rendite und Eckdaten
Rechnung je Stufe ansehen
| Stufe | Netto | Gebühr | Provision | Anteil der Käufer | Ø je Käufer |
|---|
Rot: Verlust. Gelb: Gewinn unter 20 % der Werbekosten. Grün: mindestens 20 %. Der Rechner ersetzt keine Steuerberatung und verspricht kein Ergebnis.
Rechenbeispiel: 100 Klicks auf einen Digistore24-Funnel
Die Beispielwerte im Rechner beschreiben einen typischen Funnel. So sieht die Rechnung aus:
| Stufe | Preis brutto | Provision | je Verkauf | Anteil der Käufer | Ø je Käufer |
|---|---|---|---|---|---|
| Hauptprodukt | 47 € | 50 % | 17,39 € | alle | 17,39 € |
| Order-Bump | 27 € | 50 % | 9,78 € | 20 % | 1,96 € |
| Upsell 1 | 97 € | 50 % | 36,42 € | 10 % | 3,64 € |
| Upsell 2 | 197 € | 40 % | 59,59 € | 5 % | 2,98 € |
| Summe | 25,97 € |
Jeder Käufer bringt dir also im Schnitt knapp 26 €. Jetzt kommt die Werbung dazu. Wir rechnen mit 0,90 € pro Klick und 1 % Käufern. Aus 100 Klicks wird also ein Käufer. Nach 5 % Stornos bleiben 24,67 € Provision. Die 100 Klicks kosten aber 90 €. Unterm Strich stehen 65,33 € Verlust. Die Ampel zeigt Rot.
Dreh jetzt an zwei Stellen. Mit 3 % Käufern und 0,40 € pro Klick sieht es anders aus. Dann kosten 100 Klicks 40 € und bringen 74,01 €. Das sind 34,01 € Gewinn und die Ampel springt auf Grün. Genau dafür ist der Rechner da: Du siehst vorher, an welchen Stellen es hakt.
Conversion Rates: was bei Hauptprodukt, Bump und Upsells realistisch ist
Beispiel-Funnel mit den Standardwerten des Rechners
Ein Order-Bump ist das kleine Zusatzangebot direkt im Bestellformular. Ein Häkchen, und es ist mit gekauft. Ein Upsell ist ein Angebot, das nach dem Kauf auf einer eigenen Seite erscheint. Bei Digistore24 bekommst du als Affiliate in der Regel auch dafür Provision. Das legt aber der Anbieter fest.
Die Conversion Rate ist der Anteil, der kauft. Beim Hauptprodukt bezieht sie sich auf die Besucher der Verkaufsseite. Bei Bump und Upsells auf die Käufer des Hauptprodukts. Als Orientierung nutzen wir diese Erfahrungswerte:
- Hauptprodukt: bei kaltem Besuch aus Anzeigen oft nur 1 bis 3 %. Vorbelegt ist 1 %.
- Order-Bump: 15 bis 40 % der Käufer. Vorbelegt sind 20 %.
- Upsell 1: etwa 10 bis 20 %. Vorbelegt sind 10 %.
- Weitere Upsells: meist deutlich weniger. Vorbelegt sind 5 % und 3 %. Dafür haben wir keine belastbare Quelle, es ist eine vorsichtige Schätzung.
Rechne lieber zu vorsichtig als zu schön. Noch besser: Frag den Anbieter nach seinen echten Zahlen. Viele nennen Verkaufsquote und Durchschnittswert auf ihrer Partnerseite. Wie du ein gutes Produkt erkennst, steht in Digistore24 Affiliate werden.
Brutto, netto und Kleinunternehmer
Der Käufer zahlt den Bruttopreis. Die Mehrwertsteuer geht ans Finanzamt, nicht an dich und nicht an den Anbieter. Deine Provision hängt deshalb immer am Nettopreis. Steht auf der Verkaufsseite „zzgl. MwSt.“, ist der Preis schon netto. Dann stellst du im Rechner „netto“ ein.
Dein eigener Steuerstatus wirkt an einer anderen Stelle, nämlich bei den Werbekosten:
- Regelbesteuert: Anzeigen von Meta oder Google aus Irland werden netto abgerechnet. Die Umsatzsteuer darauf gleicht sich mit dem Vorsteuerabzug aus. Du rechnest also mit dem Nettopreis.
- Kleinunternehmer: Du schuldest die Umsatzsteuer auf diese Anzeigen in der Regel trotzdem, darfst sie aber nicht abziehen. Für dich sind Anzeigen also rund 19 % teurer. Der Rechner schlägt das automatisch auf.
Auf deine Provision selbst hat der Status keinen Einfluss. Digistore24 zahlt Kleinunternehmern netto aus. Wer umsatzsteuerpflichtig ist, bekommt die Steuer zusätzlich, führt sie aber ans Finanzamt ab. Mehr dazu steht in Nebengewerbe anmelden für Affiliate Marketing. Kläre Steuerfragen im Zweifel mit einer Steuerberatung.
CPC, CPM und Klickrate einfach erklärt
Werbeplattformen nennen ihre Kosten auf zwei Arten. Der Rechner kann beides.
- CPC heißt Cost per Click, also Preis pro Klick. Den siehst du direkt im Werbeanzeigenmanager.
- CPM heißt Cost per Mille, also Kosten je 1.000 Einblendungen deiner Anzeige.
- CTR heißt Click-Through-Rate, also Klickrate. Sie sagt, wie viele der Leute, die deine Anzeige sehen, auch klicken.
Aus CPM und Klickrate ergibt sich der Klickpreis. Die Formel lautet: CPM geteilt durch (1.000 mal Klickrate), die Klickrate als Dezimalzahl (1,5 % = 0,015). Ein Beispiel: 14,80 € je 1.000 Einblendungen und 1,5 % Klickrate ergeben rund 0,99 € pro Klick. Eine bessere Anzeige mit höherer Klickrate macht jeden Klick also günstiger.
Die Vorbelegung von 0,90 € pro Klick und 14,80 € CPM orientiert sich an veröffentlichten Durchschnittswerten für Meta-Anzeigen in Deutschland. Die Quellen liegen weit auseinander, je nach Thema zahlst du deutlich mehr oder weniger. Nimm immer deine eigenen Zahlen, sobald du welche hast. Wie Werbung in ChatGPT abgerechnet wird, steht in ChatGPT Ads.
Bridgepage: der Zwischenschritt vor der Verkaufsseite
Eine Bridgepage ist eine eigene, kurze Seite zwischen deiner Anzeige und der Verkaufsseite des Anbieters. Auf Deutsch heißt das Brückenseite. Dort stellst du dich vor, erklärst in wenigen Sätzen, warum du das Produkt empfiehlst, und schickst die Leute mit einem Button weiter. Viele Affiliates sammeln dort auch E-Mail-Adressen.
Wichtig ist dann eine zweite Klickrate: Wie viele Besucher deiner Bridgepage klicken weiter zur Verkaufsseite? Die misst du selbst, zum Beispiel mit Google Analytics oder einem Kurzlink-Tool. Ein Beispiel:
- 100 Klicks auf deine Anzeige landen auf deiner Bridgepage.
- 20 % klicken weiter. Auf der Verkaufsseite kommen also 20 Besucher an.
- Kaufen davon 3 %, sind das 0,6 Käufer je 100 Klicks.
Du verlierst auf der Bridgepage also Besucher. Das lohnt sich nur, wenn die übrigen besser vorbereitet sind und deshalb öfter kaufen. Genau das kannst du im Rechner testen: Hak „Mit Bridgepage“ an, trag deine Klickrate ein und vergleiche die Ampel mit und ohne. Manche Werbeplattformen haben eigene Regeln für Affiliate-Links und für Zwischenseiten ohne eigenen Inhalt. Prüf vor dem Start die Werberichtlinien der Plattform. Wie du so eine Seite baust, steht in Landingpage erstellen.
Die Ampel steht auf Rot: was jetzt?
Rot heißt nicht, dass das Produkt schlecht ist. Es heißt nur: So, wie du es gerade planst, zahlst du drauf. Diese Stellschrauben helfen am meisten:
- Klickpreis senken. Bessere Anzeigen, genauere Zielgruppe, anderer Kanal. Der Rechner zeigt dir, welchen Klickpreis du höchstens zahlen darfst.
- Höhere Conversion Rate. Schick die Besucher nicht kalt auf eine fremde Verkaufsseite. Eine eigene Seite, die erklärt und Vertrauen aufbaut, verkauft oft besser.
- Erst E-Mail-Adressen sammeln. Ein Interessent, der in deinem Newsletter landet, kann über Monate mehrmals kaufen. Das rechnet der Rechner bewusst nicht ein. Wie das geht, zeigt Lead-Magnet erstellen.
- Anderes Produkt wählen. Manche Funnels zahlen über Upsells deutlich mehr. Vergleiche mehrere Produkte, bevor du Geld in Werbung steckst.
- Ohne Werbung starten. Mit Beiträgen auf Instagram, TikTok oder einem Blog zahlst du keine Klicks. Dann ist jede Provision Gewinn, du investierst nur Zeit.
Du willst erst ohne Werbebudget starten? Affilionär Kickstart zeigt dir kostenlos in 5 Schritten, wie du mit Affiliate Marketing loslegst.
Kostenlos starten →Plattformen und Netzwerke im Vergleich
Die Plattformen im Rechner funktionieren unterschiedlich. Auf Digistore24, CopeCart und Ablefy bewirbst du digitale Produkte mit ganzen Funnels. Netzwerke wie Awin oder Adcell verbinden dich mit vielen Händlern und Marken. Vergleichsportale wie Check24 und Tarifcheck zahlen je Antrag oder Abschluss. Bei Netzwerken und Portalen zahlt der Händler die Gebühr, nicht du. Upsells gibt es dort nicht, deshalb zeigt der Rechner nur eine Stufe.
| Plattform | Art | Kosten für dich | Auszahlung ab | Partner werben Partner |
|---|---|---|---|---|
| Digistore24 Anmelden* | Digitale Produkte | keine | 50 €, je nach Termin bis 200 € | ja, legt der Anbieter je Produkt fest |
| CopeCart Anmelden* | Digitale Produkte | keine | stellst du im Konto ein | 5 % der CopeCart-Gebühr, nur für geworbene Anbieter |
| Ablefy Zur Website | Digitale Produkte | keine Angabe gefunden | keine Angabe gefunden | mehrstufig, legt der Anbieter fest |
| Awin Zur Anmeldung | Netzwerk | 5 € Pfand, kommt mit der ersten Auszahlung zurück | 20 € | für Deutschland keine Angabe gefunden |
| Adcell Zur Website | Netzwerk | keine | keine offizielle Angabe gefunden | keine Angabe gefunden |
| Adtraction Zur Website | Netzwerk | keine, Gebühr erst bei längerer Inaktivität | 10 € | für Deutschland keine Angabe gefunden |
| financeAds Zur Anmeldung | Netzwerk für Finanzprodukte | keine | 50 € | keine Angabe gefunden |
| impact.com Zur Website | Netzwerk | keine, Kontogebühr erst nach 6 Monaten ohne Auszahlung | 10 US-Dollar | keine Angabe gefunden |
| PartnerStack Zur Website | Netzwerk für Software | keine Angabe gefunden | 5 US-Dollar | nur für geworbene Firmen |
| Check24 Anmelden* | Vergleichsportal | keine | keine Angabe gefunden | ja, zum Beispiel 1 € je Strom-Antrag |
| Tarifcheck Anmelden* | Vergleichsportal | keine | wöchentlich auf Wunsch | ja, zum Beispiel 1 bis 2,50 € je Abschluss |
Quellen: Angaben der Anbieter auf ihren Websites, Hilfeseiten und AGB sowie unsere Partnerkonten, Stand 29.09.2026. „Keine Angabe gefunden“ heißt: Wir haben dazu keine offizielle Aussage gefunden. Konditionen können sich ändern.
Welches Programm zu deinem Thema passt, erklären wir ausführlich in Die besten Affiliate-Partnerprogramme. Wie Digistore24 als Plattform funktioniert, steht in Was ist Digistore24?.
Häufige Fragen
Wie berechnet Digistore24 die Provision?
Vom Nettopreis nach Abzug der Digistore24-Gebühr. Die Gebühr beträgt 7,9 % vom Bruttopreis plus 1 € je Verkauf, für den Preisanteil über 400 € nur 4,9 %. Bei 47 € brutto, 19 % Mehrwertsteuer und 50 % Provision bekommst du 17,39 €.
Zahle ich als Affiliate Gebühren bei Digistore24?
Nein. Das Affiliate-Konto ist laut Digistore24 kostenlos. Die Gebühr wird aber vor der Provision vom Preis abgezogen. Deshalb bekommst du bei 50 % Provision etwas weniger als die Hälfte des Nettopreises.
Was ist ein guter Verdienst pro Klick (EPC)?
Einen festen guten Wert gibt es nicht. Entscheidend ist der Vergleich: Dein Verdienst pro Klick muss über dem liegen, was dich ein Klick kostet. Sonst verlierst du mit jeder Anzeige Geld.
Wie viele Käufer nehmen einen Order-Bump oder ein Upsell?
Als Erfahrungswert nehmen 15 bis 40 % der Käufer einen Order-Bump und etwa 10 bis 20 % das erste Upsell. Weitere Upsells liegen meist darunter. Frag den Anbieter nach seinen echten Zahlen, viele nennen sie auf der Partnerseite.
Muss ich als Kleinunternehmer Umsatzsteuer auf Werbekosten zahlen?
Bei Anzeigen von Anbietern aus dem EU-Ausland, etwa Meta oder Google aus Irland, in der Regel ja. Als Kleinunternehmer schuldest du dann die Umsatzsteuer, kannst sie aber nicht als Vorsteuer abziehen. Der Rechner schlägt sie deshalb auf deine Werbekosten auf. Das ist keine Steuerberatung.
Was ist eine Bridgepage?
Eine eigene, kurze Seite zwischen deiner Anzeige und der Verkaufsseite des Anbieters. Dort stellst du dich vor und schickst die Besucher weiter. Im Rechner zählt dann nur, wer von der Bridgepage zur Verkaufsseite weiterklickt.
Lohnt sich bezahlte Werbung direkt auf einen Affiliate-Link?
Oft ist es knapp. Mit unseren Beispielwerten steht die Ampel auf Rot. Viele Affiliates schicken Besucher deshalb zuerst auf eine eigene Seite, sammeln E-Mail-Adressen und empfehlen Produkte dann per Newsletter.
* Partnerlink (Werbung). Profit Buddies kann dafür eine Vergütung erhalten.
Gebühren und Konditionen laut Anbietern (Preis- und Hilfeseiten, AGB) und unseren Partnerkonten, Stand 29.09.2026. Conversion Rates, Klickpreise und Stornoquote sind Erfahrungs- und Schätzwerte, keine Zusage. Der Rechner verspricht kein Einkommen und ersetzt keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung. Siehe auch Haftungsausschluss.