Bei der Keyword-Recherche findest du heraus, welche Begriffe Menschen bei Google eintippen. So schreibst du nur Artikel, nach denen wirklich jemand sucht. Du prüfst dafür drei Dinge. Wie oft wird gesucht? Wie schwer kommst du nach oben? Und was will der Suchende? Dazu schaust du dir die Ergebnisseite von Google an, die sogenannte SERP. Hier zeigen wir dir unseren Ablauf mit DataForSEO und die kostenlosen Wege für den Start.
Was ist Keyword-Recherche?
Ein Keyword ist der Suchbegriff, den jemand bei Google eintippt. Das kann ein einzelnes Wort sein oder eine ganze Frage. Bei der Keyword-Recherche sammelst du solche Begriffe und prüfst sie mit Zahlen. Am Ende weißt du, worüber du schreiben solltest und worüber lieber nicht.
Ohne Recherche schreibst du nach Gefühl. Oft klingt ein Thema gut, aber kaum jemand sucht danach. Ein Beispiel aus unserer eigenen Recherche: Für „Blogartikel erstellen“ hat DataForSEO praktisch keine Suchen gemessen. Für „Blog schreiben“ waren es 480 im Monat (Stand 26.09.2026).
Wie du mit Artikeln Geld verdienst, steht in Mit einem Blog Geld verdienen.
Die wichtigsten Begriffe
| Begriff | Bedeutung | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Suchvolumen | Wie oft ein Begriff pro Monat gesucht wird | Es ist ein Schätzwert, kein genauer Zähler |
| Schwierigkeit | Ein Wert von 0 bis 100: wie schwer Seite 1 zu erreichen ist | Für einen neuen Blog eher niedrige Werte wählen |
| Suchabsicht | Was der Suchende will: lernen, vergleichen, kaufen oder eine Seite finden | Sie bestimmt, welche Art Artikel du schreibst |
| Lange Suchbegriffe | Suchen aus mehreren Wörtern, englisch Long Tail | Weniger Suchen, aber auch weniger Konkurrenz |
Die Schwierigkeit heißt in vielen Tools Keyword Difficulty. Die Suchabsicht nennen Fachleute auch Suchintention.
Wichtig: Alle Werte sind Schätzungen und schwanken. Für „keyword recherche“ zeigte DataForSEO am 26.09.2026 eine Schwierigkeit von 46. Am 15.10.2026 war es 0. Verlass dich deshalb nie auf eine einzelne Zahl. Schau dir immer auch die echte Ergebnisseite an.
Kostenlos starten mit Google
Für erste Ideen brauchst du kein Tool. Google selbst verrät dir viel:
- Vorschläge beim Tippen: Tipp dein Thema langsam ins Suchfeld. Google ergänzt es mit Begriffen, die oft gesucht werden.
- Fragen anderer Nutzer: Bei vielen Suchen zeigt Google einen Kasten mit Fragen. Das sind echte Fragen von Suchenden. Daraus werden gute Zwischenüberschriften und FAQ.
- Ähnliche Suchen: Ganz unten auf der Ergebnisseite stehen weitere verwandte Begriffe.
- Google Search Console: Dieses kostenlose Google-Werkzeug ist für einen laufenden Blog. Es zeigt, bei welchen Suchen deine Artikel erscheinen.
Eine weitere Quelle ist der Keyword-Planer von Google. Er gehört zu Google Ads, du brauchst also ein Google-Ads-Konto. Laut Google-Hilfe zeigt er Schätzungen zum Suchvolumen. Begriffe mit sehr wenigen Suchen blendet er aus.
Für den Anfang reicht das. Was fehlt, ist eine verlässliche Zahl zur Schwierigkeit. Dafür nutzen wir DataForSEO.
Was ist die SERP?
SERP steht für Search Engine Results Page. Auf Deutsch heißt das: die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Gemeint ist alles, was du nach der Suche siehst. Die SERP ist bei jeder Suche anders aufgebaut. Typische Bausteine sind:
- Anzeigen: bezahlte Ergebnisse, bei Google als „Gesponsert“ gekennzeichnet.
- KI-Übersicht: eine Antwort der KI ganz oben. Was das für Blogs bedeutet, steht in Lohnt sich ein Blog trotz KI-Antworten?.
- Normale Ergebnisse: die Liste der Webseiten. Fachleute sagen organische Ergebnisse dazu.
- Fragen anderer Nutzer: aufklappbare Fragen mit kurzen Antworten.
- Weitere Bausteine: zum Beispiel Videos, Bilder oder Karten.
Die SERP zeigt dir, was Google für diese Suche für passend hält. Darum ist sie der wichtigste Teil der Recherche. Die Zahlen sagen dir, ob sich ein Thema lohnt. Die SERP sagt dir, wie dein Artikel aussehen muss.
Der SERP-Check in 3 Fragen
Bevor wir ein Thema freigeben, schauen wir uns die ersten zehn Ergebnisse an. Dabei beantworten wir immer dieselben drei Fragen:
- Wer steht oben? Stehen dort nur große Marken und Portale, hat ein neuer Blog kaum eine Chance. Dann nehmen wir lieber einen längeren Suchbegriff.
- Welche Art Seite steht oben? Ratgeber, Liste, Vergleich, Shop oder Werkzeug? Passt kein Blogartikel dazu, lassen wir das Thema weg. Egal, wie viele Suchen es hat.
- Was fehlt? Wir notieren Lücken in den Top-Ergebnissen. Die Fragen anderer Nutzer übernehmen wir als FAQ.
Dazu prüfen wir, ob ein Begriff zwei Bedeutungen hat. Sonst sucht die Hälfte der Leute nach etwas ganz anderem.
Unser Ablauf mit DataForSEO
DataForSEO* ist ein Anbieter von Suchdaten. Wir fragen die Daten nicht von Hand ab. Das macht eine KI über eine Schnittstelle für uns. Wie du das einrichtest, zeigt der Artikel DataForSEO. Unser Ablauf hat sechs Schritte:
- Erst nachsehen, was wir schon haben: Jede Recherche speichern wir in einer Datei. So prüfen wir keinen Begriff doppelt.
- Ideen sammeln: Wir nehmen Fragen von Lesern und Kunden. Dazu kommen Themen rund um unsere Produkte und Vorschläge von Google.
- Zahlen für die ganze Liste holen: Eine Abfrage liefert für alle Begriffe Suchvolumen, Schwierigkeit und Suchabsicht. Zuletzt waren es 64 Begriffe in einer Abfrage.
- Längere Begriffe finden: Zu den stärksten Treffern holen wir verwandte, längere Suchbegriffe.
- SERP-Check: Für die ein bis drei besten Begriffe holen wir die aktuellen Top 10. Dann beantworten wir die drei Fragen von oben.
- Bündeln und gegen den eigenen Blog prüfen: Begriffe mit derselben Absicht kommen in einen Artikel. Haben wir schon einen Artikel dazu, erweitern wir ihn, statt einen neuen zu schreiben.
Der letzte Schritt ist wichtig. Zwei eigene Artikel zur selben Suche nehmen sich sonst die Plätze weg. Fachleute nennen das Kannibalisierung.
Echte Suchdaten statt Raten. Mit DataForSEO prüfst du Themen, bevor du Zeit ins Schreiben steckst. Du zahlst nur, was du abfragst.
Zu DataForSEO* →Beispiel: die Daten zu diesem Artikel
So sah die Abfrage für diesen Artikel aus. Die Werte gelten für Deutschland.
| Suchbegriff | Suchen pro Monat | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| keyword recherche | 1.600 | 0 |
| serp | 1.600 | 0 |
| keyword analyse | 480 | 0 |
| keyword recherche tool | 390 | 0 |
| keywords finden | 260 | 47 |
| keyword recherche kostenlos | 170 | 39 |
| was ist serp | 110 | 0 |
Quelle: DataForSEO, Abfrage vom 15.10.2026. Die Werte ändern sich laufend.
Unser Hauptbegriff ist die markierte Zeile. „serp“ und „keyword recherche tool“ haben wir als eigene Abschnitte eingebaut. „keywords finden“ ist mit 47 deutlich schwerer, deshalb nur ein Nebenbegriff.
Dann der SERP-Check. Ganz oben stand ein Ratgeber, direkt darunter eine KI-Übersicht. Danach folgten weitere Ratgeber und Listen mit Tools, zum Beispiel von HubSpot. Im Fragen-Kasten standen unter anderem „Was sind Keywords SEO?“ und „Wie oft wird Keyword gesucht?“. Unsere Folgerung: Ein Ratgeber mit Anleitung passt zur Suche. Die Fragen beantworten wir in diesem Artikel.
Die ganze Recherche für diesen Artikel hat rund 5 US-Cent gekostet.
Themen bündeln statt einzeln schreiben
Viele Begriffe meinen dasselbe. „keyword recherche“ und „keywords recherchieren“ brauchen keinen eigenen Artikel. Ein guter Artikel deckt alle Begriffe mit derselben Absicht ab.
Mehrere Artikel zu einem großen Thema verbindest du über einen Überblicksartikel. Er heißt Säulenartikel und verlinkt auf alle Unterartikel. Dieser Artikel ist selbst so ein Unterartikel. Sein Überblick ist Mit einem Blog Geld verdienen.
Für einen neuen Blog lohnt sich eine feste Reihenfolge. Zuerst kommen zwei bis vier Artikel zu leichten, längeren Begriffen. Danach den großen Überblick. Die kleinen Artikel bringen oft schneller erste Besucher und stützen den Überblick über Links.
Tools im Überblick
| Tool | Kosten | Gut für |
|---|---|---|
| Google-Vorschläge und Fragen-Kasten | kostenlos | erste Ideen und echte Fragen |
| Google Search Console | kostenlos | Begriffe, bei denen du schon erscheinst |
| Google Keyword-Planer | Google-Ads-Konto nötig | Schätzungen zum Suchvolumen |
| DataForSEO* | nach Verbrauch, Einzahlung laut Anbieter ab 50 US-Dollar (Stand 26.09.2026) | Suchvolumen, Schwierigkeit, Suchabsicht und SERP, auch per KI abfragbar |
Alle weiteren Tools, die wir im Business nutzen, stehen in Online Business Tools. Wie dir eine KI danach beim Schreiben hilft, zeigt KI-Texte schreiben.
Typische Fehler
- Nur auf das Suchvolumen schauen. Ein großer Begriff bringt nichts, wenn du dort nie nach oben kommst.
- Die SERP nicht ansehen. Dann schreibst du einen Ratgeber, wo Google Vergleiche zeigt.
- Für jede Wortvariante einen Artikel. Das kostet Zeit, und deine Artikel konkurrieren miteinander.
- Doppeldeutige Begriffe übersehen. Prüf, ob die Suchenden wirklich dein Thema meinen.
- Einmal recherchieren und nie wieder. Die Werte ändern sich. Schau nach dem Veröffentlichen in die Search Console.
Suchbegriffe bringen Besucher. Affiliate Marketing macht daraus Einnahmen. Im kostenlosen Affilionär Kickstart zeigen wir dir unseren 5-Schritte-Plan für den Einstieg. Ein bestimmtes Ergebnis versprechen wir nicht.
Kostenlos starten →Häufige Fragen
Was ist eine Keyword-Recherche?
Bei der Keyword-Recherche findest du heraus, welche Begriffe Menschen bei Google eintippen. Du prüfst, wie oft sie gesucht werden und wie schwer Seite 1 ist. Und du prüfst, was die Suchenden wollen. So schreibst du nur Artikel, nach denen wirklich jemand sucht.
Was bedeutet SERP?
SERP steht für Search Engine Results Page, also die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Dazu gehören Anzeigen, die KI-Übersicht, die normalen Ergebnisse und Kästen wie die Fragen anderer Nutzer.
Wie oft wird ein Keyword gesucht?
Das zeigt das Suchvolumen, also die geschätzten Suchen pro Monat. Werte liefern Tools wie DataForSEO oder der Keyword-Planer von Google. Es sind immer Schätzungen, die sich laufend ändern.
Geht Keyword-Recherche auch kostenlos?
Für den Anfang ja. Die Vorschläge beim Tippen, die Fragen anderer Nutzer und die Google Search Console kosten nichts. Für verlässliche Zahlen zur Schwierigkeit brauchst du ein Tool. Bei DataForSEO zahlst du nach Verbrauch.
Wie viele Keywords gehören in einen Artikel?
Ein Hauptbegriff und mehrere Nebenbegriffe mit derselben Absicht. Begriffe, die etwas anderes wollen, bekommen einen eigenen Artikel.
* Partnerlink (Werbung). Profit Buddies kann dafür eine Vergütung erhalten.
Suchdaten laut DataForSEO mit dem genannten Stand. Die Werte sind Schätzungen und ändern sich laufend. Angaben zu Tools laut Anbieter.