Einen Newsletter erstellst du in sechs Schritten. Du wählst ein Programm, richtest den Absender ein und baust eine Eintragungsseite. Dann folgen die Bestätigung per Double-Opt-in, eine Willkommens-E-Mail und regelmäßige E-Mails. Eine E-Mail-Liste aufzubauen heißt vor allem: Leser auf deine Eintragungsseite bringen. Für Affiliate Marketing ist der Newsletter das wichtigste Werkzeug. Deine Liste gehört dir, egal was eine Plattform ändert.
Warum ein eigener Newsletter?
Auf Social Media sieht nur ein Teil deiner Follower deine Beiträge. Eine E-Mail landet direkt im Postfach. Für uns ist die E-Mail-Liste deshalb das wichtigste Werkzeug. Darüber empfehlen wir Produkte, auch Produkte anderer als Affiliate. In welcher Reihenfolge das sinnvoll ist, erklärt Customer Journey im Affiliate Marketing.
Noch ein Vorteil: Die Liste gehört dir. Ändert eine Plattform ihre Regeln oder sperrt ein Konto, erreichst du deine Leser trotzdem. Was dir jeder Kontakt auf der Liste bringt, zeigt dir der Listenwert-Rechner.
In 6 Schritten zum ersten Newsletter
- E-Mail-Programm wählen. Wir nutzen Quentn*. Laut Quentn kostet der Tarif Lite 39€ pro Monat zzgl. MwSt. für bis zu 1.000 Kontakte (Stand 29.10.2026).
- Domain und Absender einrichten. Du bestätigst deine eigene Internetadresse und deine Absender-E-Mail. Das hilft, damit deine E-Mails im Posteingang landen.
- Eintragungsseite bauen. Eine einfache Seite, auf der sich Leser eintragen, am besten mit einem kostenlosen Geschenk. Siehe Landingpage erstellen und Lead Magnet.
- Double-Opt-in einrichten. Der Leser bestätigt seine Eintragung mit einem Klick in einer E-Mail. So ist klar, dass er deine E-Mails wirklich möchte. Gute E-Mail-Programme speichern diese Bestätigung, damit du die Einwilligung später nachweisen kannst. Das ist keine Rechtsberatung. Den Ablauf Schritt für Schritt zeigt der Artikel Double-Opt-in erklärt.
- Willkommens-E-Mail schreiben. Sie liefert das Geschenk und sagt, was der Leser von dir erwarten kann.
- Regelmäßig schreiben. Lieber jede Woche eine gute E-Mail als selten viele.
Jede E-Mail braucht einen Abmeldelink. Gute E-Mail-Programme fügen ihn automatisch ein.
Dein E-Mail-Programm für den Start. Über unseren Partner-Link kostet der erste Monat bei Quentn 1€.
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E-Mail-Liste aufbauen: Woher kommen die ersten Leser?
Ein Newsletter ohne Leser bringt dir nichts. Das Programm allein füllt deine Liste nicht. Du brauchst Orte, an denen Menschen deine Eintragungsseite finden. Diese vier Wege eignen sich für den Start:
- Link in der Instagram-Bio: Du zeigst in deinen Beiträgen das Geschenk und verweist auf den Link. Wie du dort Reichweite aufbaust, steht in Geld verdienen mit Instagram.
- Blogartikel: Wer nach einem Thema sucht, findet deinen Artikel. Am Ende lädst du zum Geschenk ein. Den Einstieg zeigt Blog erstellen.
- Webinar oder Training: Wer sich anmeldet, kann dabei auch auf deine Liste kommen. Was ein Webinar leistet, erklärt Was ist ein Webinar?
- Eigene Eintragungsseite mit Geschenk: Das Geschenk nennt man Lead Magnet. Ideen dafür findest du im Artikel Lead Magnet.
Ein Rechenbeispiel: Angenommen, 100 Besucher sehen deine Eintragungsseite. 30 tragen sich ein. Davon bestätigen 24 per Double-Opt-in. Dann wächst deine Liste um 24 Leser. Die Zahlen sind ausgedacht. Bei dir fallen sie anders aus. Sie zeigen aber den Weg: Besucher, Eintragung, Bestätigung.
Kaufe nie fertige Adresslisten. Du darfst diesen Menschen ohne ihre Einwilligung keine Werbung schicken. Plane außerdem Zeit ein. Eine Liste wächst über Wochen und Monate, nicht über Nacht.
Welches Programm passt?
Es gibt viele E-Mail-Programme. Für Einsteiger im Affiliate Marketing zählen vor allem diese Punkte:
- Double-Opt-in: Das Programm verschickt die Bestätigungs-E-Mail automatisch und speichert die Einwilligung.
- Automatische E-Mail-Folgen: Neue Leser bekommen nacheinander vorbereitete E-Mails, ohne dass du jede einzeln verschickst. Wie das funktioniert, erklärt der Artikel zum Autoresponder.
- Eintragungsseiten: Du baust die Seite für dein Geschenk direkt im Programm, ohne eigene Website.
- Preis pro Kontakt: Die meisten Programme werden mit der Größe deiner Liste teurer. Rechne vorher, was bei 1.000 und bei 5.000 Kontakten anfällt.
- Deutschsprachig: Hilfe und Oberfläche auf Deutsch sparen am Anfang viel Zeit.
Zwei deutsche Programme im direkten Vergleich zeigt KlickTipp Alternative: Quentn und KlickTipp. Warum wir Quentn nutzen, steht in Quentn: Unsere Erfahrungen.
Newsletter kostenlos erstellen
Ein kostenloser Start ist möglich. Viele Anbieter haben Gratis-Tarife oder Testphasen. Quentn testest du über unseren Partner-Link einen Monat lang für 1€ (Stand: Oktober 2026). Prüfe bei jedem Gratis-Angebot diese fünf Punkte:
- Grenzen: Wie viele Kontakte und wie viele Versendungen sind enthalten?
- Double-Opt-in: Ist die Bestätigung mit Protokoll im Gratis-Tarif dabei?
- Automatische E-Mails: Kannst du eine Willkommensfolge einrichten?
- Werbung des Anbieters: Steht sein Logo oder Werbebanner in deinen E-Mails?
- Datenschutz: Gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung? Laut Artikel 28 DSGVO erfolgt die Verarbeitung durch einen Auftragsverarbeiter auf Grundlage eines Vertrags.
Erst wenn alle fünf Punkte stimmen, lohnt sich der Start. Ein Gratis-Tarif ohne Double-Opt-in kostet dich später mehr Ärger als ein kleiner Bezahltarif. Das ist keine Rechtsberatung.
So ist ein guter Newsletter aufgebaut
Eine gute E-Mail hat vier Teile. Jeder Teil hat genau eine Aufgabe.
- Betreff: Er entscheidet, ob die E-Mail geöffnet wird. Kurz, konkret und neugierig machend, ohne zu übertreiben.
- Einstieg: Ein oder zwei Sätze, die an etwas anknüpfen, das dein Leser kennt.
- Nutzen: Ein Tipp, eine Erfahrung oder eine kleine Geschichte. Der Leser soll etwas davon haben, auch ohne zu klicken.
- Ein klarer nächster Schritt: Ein Link, eine Aufforderung. Mehrere verschiedene Links verwirren.
Vorlage zum Kopieren
Betreff: Der Fehler, der mich am Anfang Wochen gekostet hat
Hallo [Vorname],
als ich angefangen habe, habe ich [Fehler] gemacht. Das hat mich [Folge] gekostet.
Heute mache ich es so: [Tipp in zwei, drei Sätzen].
Wenn du das direkt umsetzen willst, hilft dir [Produkt oder Artikel]. Hier geht es weiter: [Link]
Bis nächste Woche,
[Dein Name]
Enthält die E-Mail einen Partnerlink, kennzeichnest du ihn als Werbung. Links mit Kampagnenschlüssel baust du mit dem UTM Builder.
Was du schreiben kannst
- Tipps aus deiner Praxis: Was hat bei dir funktioniert, was nicht?
- Kurze Geschichten: Menschen lesen gern echte Erlebnisse.
- Empfehlungen: Produkte, die deinen Lesern wirklich helfen, ehrlich und als Werbung gekennzeichnet.
Ein guter Mix ist mehr Nutzen als Werbung. E-Mails, die nur verkaufen, werden schnell abbestellt.
Von der Eintragung bis zur automatischen E-Mail. Im kostenlosen Training zur Simple Lead Machine zeigen dir Daniel und Fabian, wie du mit einem Geschenk Leser auf deine Liste holst. Außerdem lernst du, wie du ihnen automatisch passende Produkte empfiehlst.
Kostenlos anmelden →Newsletter für Affiliates
Als Affiliate empfiehlst du Produkte und bekommst dafür eine Provision. Im Newsletter geht das besonders gut. Du erreichst Leser, die dich bereits kennen. Ein paar Regeln helfen dir dabei:
- Erst Nutzen, dann Empfehlung: Eine Faustregel ist: Auf drei hilfreiche E-Mails folgt eine mit Empfehlung.
- Ein Produkt pro E-Mail: So weiß der Leser, was er tun soll.
- Ehrlich bleiben: Sag, für wen das Produkt passt und für wen nicht.
- Kennzeichnen: Partnerlinks sind Werbung und gehören als Werbung markiert.
- Passende Einwilligung: Sag im Formular, dass du auch Empfehlungen schickst.
Wie Provisionen und Verkäufe zusammenhängen, steht in Was ist Affiliate Marketing?. Die rechtlichen Grundlagen der Einwilligung erklärt Double-Opt-in.
Checkliste vor dem Versand
- Absender und Antwortadresse stimmen.
- Der Betreff passt zum Inhalt.
- Alle Links sind getestet, auch Partnerlinks.
- Partnerlinks sind als Werbung gekennzeichnet.
- Abmeldelink und Impressum stehen in der E-Mail.
- Du hast dir eine Test-E-Mail geschickt und am Handy gelesen.
Erfolg messen
Dein E-Mail-Programm zeigt dir nach jedem Versand ein paar Zahlen. Drei davon sind für den Anfang wichtig:
- Öffnungsrate: Wie viele Leser die E-Mail geöffnet haben. Sie zeigt, ob dein Betreff funktioniert. Manche E-Mail-Apps laden Inhalte automatisch vor, deshalb ist diese Zahl oft ungenau.
- Klickrate: Wie viele Leser auf einen Link geklickt haben. Sie ist aussagekräftiger, weil sie echtes Interesse zeigt.
- Abmeldungen: Einzelne Abmeldungen sind normal. Steigen sie deutlich, schreibst du vielleicht zu oft oder zu werblich.
Vergleiche deine E-Mails vor allem mit deinen eigenen früheren E-Mails. So siehst du, welche Betreffs und Themen bei deinen Lesern ankommen. Alle Kennzahlen bis zum Verkauf und die beste Versandzeit erklärt E-Mail-Marketing für Affiliates.
Häufige Fragen
Welches Programm brauche ich, um einen Newsletter zu erstellen?
Ein E-Mail-Programm mit Eintragungsformular, Double-Opt-in und automatischen E-Mails. Wir nutzen Quentn, es gibt aber auch andere Anbieter.
Wie kann ich einen Newsletter kostenlos erstellen?
Manche Anbieter haben kostenlose Einstiegstarife, meist mit Grenzen bei Kontakten oder Funktionen. Prüfe vorher, ob Double-Opt-in und automatische E-Mails dabei sind. Die aktuellen Bedingungen stehen beim jeweiligen Anbieter.
Sind Newsletter heute noch sinnvoll?
Ja. Eine E-Mail landet direkt im Postfach. Auf Social Media sieht nur ein Teil deiner Follower deine Beiträge. Außerdem gehört dir die Liste, auch wenn sich eine Plattform ändert.
Was ist ein Double-Opt-in?
Der Leser bestätigt seine Eintragung mit einem Klick in einer E-Mail. So ist nachweisbar, dass er deine E-Mails wirklich erhalten möchte.
Wie oft sollte ich einen Newsletter verschicken?
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Häufigkeit. Für den Anfang ist eine gute E-Mail pro Woche ein sinnvolles Ziel. Wichtig ist, dass du einen festen Rhythmus hältst, damit deine Leser dich nicht vergessen.
Was kostet ein Newsletter-Programm?
Das hängt von Anbieter und Kontaktzahl ab. Laut Quentn kostet der Tarif Lite 39€ pro Monat zzgl. MwSt. für bis zu 1.000 Kontakte, Basic 79€ für bis zu 5.000 und Pro 119€ für bis zu 10.000 (Stand 29.10.2026).
Wie baue ich eine E-Mail-Liste auf?
Du brauchst eine Eintragungsseite mit einem Geschenk und Orte, an denen Menschen sie finden. Dazu zählen die Instagram-Bio, Blogartikel und Webinare. Jeder Leser bestätigt per Double-Opt-in. Kaufe nie fertige Adressen.
Wie schreibe ich einen Newsletter als Affiliate?
Gib zuerst Nutzen und empfiehl dann ein Produkt pro E-Mail. Kennzeichne Partnerlinks als Werbung. Sag im Formular, dass du auch Empfehlungen schickst. Eine Faustregel: drei hilfreiche E-Mails, dann eine Empfehlung.
Welcher Newsletter-Anbieter ist der beste?
Es gibt keinen besten für alle. Wichtig sind Double-Opt-in mit Protokoll, automatische E-Mails und ein Preis, der zu deiner Listengröße passt. Wir nutzen Quentn. Prüfe aber die Bedingungen jedes Anbieters selbst.
* Partnerlink (Werbung). Profit Buddies kann dafür eine Vergütung erhalten.
Genannte Ergebnisse sind Einzelergebnisse und keine Garantie für eigene Einnahmen, siehe Haftungsausschluss.