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Digitale Produkte: Beispiele, Vorteile und wie du sie als Affiliate vermarktest

Abstrakte Illustration: verstreute Splitter auf schwarzem Grund fließen als goldene Bänder in einen leuchtenden goldenen Bildschirm mit Download-Pfeil, Symbolbild für digitale Produkte

Digitale Produkte sind Produkte, die nur als Datei oder Online-Zugang existieren. Dazu gehören Onlinekurse, E-Books, Vorlagen, Software und Mitgliedschaften. Für Affiliates sind sie besonders interessant. Die Provision ist oft deutlich höher als bei physischen Produkten, und es gibt keinen Versand. Dafür brauchen sie mehr Erklärung und Vertrauen. Hier erfährst du, wie du sie richtig vermarktest.

Was sind digitale Produkte?

Ein digitales Produkt kannst du nicht anfassen. Du bekommst es als Download oder als Zugang zu einem Online-Bereich. Einmal erstellt, lässt es sich beliebig oft verkaufen. Es gibt kein Lager, keinen Versand und keine Lieferzeit. Der Käufer hat oft sofort Zugriff.

Auch das Gesetz kennt den Begriff. Seit 2022 gelten im BGB eigene Regeln für digitale Produkte (§§ 327 ff.). Für dich als Affiliate zählt: Der Anbieter kümmert sich um Verkauf, Rechnung und Zugang. Du empfiehlst nur.

7 Beispiele für digitale Produkte

Im deutschsprachigen Affiliate Marketing laufen viele digitale Produkte über Digistore24. Wie die Plattform funktioniert, erklärt Was ist Digistore24?.

Die Vorteile

Für Käufer

Für Affiliates

Digital oder physisch: der Vergleich für Affiliates

Beides hat seinen Platz. Die Unterschiede zeigt diese Tabelle:

Digitale ProduktePhysische Produkte
ProvisionLegt der Anbieter fest. Bei unseren eigenen Produkten 40 bis 80 Prozent.Oft wenige Prozent. Bei Amazon laut PartnerNet je nach Kategorie 0 bis 6 Prozent (Stand 05.10.2026).
Verdienst pro VerkaufHängt vom Preis ab. Durch die hohen Prozente bleibt pro Verkauf meist mehr übrig.Hängt vom Preis ab. Durch die niedrigen Prozente bleibt pro Verkauf meist weniger übrig.
VertrauenBraucht mehr Erklärung, der Anbieter ist oft unbekannt.Bekannte Marken und Shops, der erste Kauf fällt leichter.
FolgeverkäufeHäufig: Zusatzangebote direkt nach dem Kauf, weitere Kurse, Abos.Selten, außer der Käufer kauft im selben Shop weiter ein.
WiederkehrendBei Abos und Mitgliedschaften möglich.Meist nur einmalig pro Kauf.
Gut fürLösungen für ein Problem: lernen, Geld, Gesundheit, Beruf.Geschenke, Technik, Haushalt, Saisonartikel.

Unser Fazit: Mit physischen Produkten ist der erste Verkauf oft leichter. Mit digitalen Produkten verdienst du pro Verkauf meist deutlich mehr. Viele Affiliates kombinieren beides. Für Geschenkideen zu Weihnachten passen physische Produkte, das zeigt Saisonales Affiliate Marketing. Welche Provisionsarten es gibt, erklärt Provisionsmodelle im Affiliate Marketing.

Digitale Produkte Schritt für Schritt bewerben. Im kostenlosen Affilionär Kickstart zeigen wir dir unseren 5-Schritte-Plan. Für den Start ins Affiliate Marketing, nebenberuflich und ohne Vorerfahrung.

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So ist eine erfolgreiche Vermarktung aufgebaut

Digitale Produkte kauft kaum jemand nach dem ersten Klick. Der Käufer will erst verstehen, was er bekommt. Deshalb führt ein bewährter Ablauf Schritt für Schritt zum Kauf:

  1. Aufmerksamkeit: Ein Beitrag, ein Video oder ein Blogartikel spricht ein konkretes Problem an.
  2. Kostenloses Geschenk: Eine Checkliste oder ein Mini-Kurs gegen die E-Mail-Adresse. Siehe Lead Magnet.
  3. E-Mails, die Vertrauen aufbauen: Tipps, deine Erfahrung, Antworten auf Zweifel. Siehe E-Mail-Marketing für Affiliates.
  4. Verkaufsseite oder Webinar: Hier wird das Produkt ausführlich erklärt. Die Seite baut der Anbieter, du schickst die Leser hin.
  5. Zusatzangebote: Im Bestellformular ein kleines Extra zum Ankreuzen, danach ein passendes Zusatzprodukt. Bei vielen Anbietern verdienst du auch daran mit.

Ein Beispiel aus unserem eigenen Angebot: Der Affilionär Kickstart ist kostenlos. Im Bestellformular gibt es zwei kleine Zusatzangebote. In den Mails danach folgt der Affilionär Starter für 27€ als erstes kostenpflichtiges Angebot. Wie die Stufen zusammenhängen, erklärt Was ist ein Sales Funnel?.

Für dich als Affiliate heißt das: Du brauchst keinen eigenen Kurs. Du baust nur die ersten Schritte, also Aufmerksamkeit, Geschenk und E-Mails. Für den Übergang zur Verkaufsseite hilft eine Bridgepage.

Woran du ein gutes Produkt erkennst

Prüf jedes Produkt, bevor du es empfiehlst. Diese Fragen helfen:

Du willst unsere eigenen Produkte bewerben? Provisionen, Links und fertige E-Mail-Vorlagen findest du auf der Seite Partnerprogramm.

Häufige Fehler

Häufige Fragen

Was sind Beispiele für digitale Produkte?

Onlinekurse, E-Books, Vorlagen, Software und Apps, Mitgliedschaften, Webinare und Coachings sowie Hörbücher und Musik.

Was sind die beliebtesten digitalen Produkte?

Im Affiliate Marketing sind vor allem Onlinekurse, Software im Abo und Mitgliedschaften verbreitet. Sie lösen ein konkretes Problem und bieten oft Folgeverkäufe oder wiederkehrende Provisionen.

Was sind digitale Produkte nach BGB?

Seit 2022 regelt das BGB in den §§ 327 ff. Verträge über digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen. Gemeint sind zum Beispiel Downloads, Software oder Online-Zugänge. Das ist keine Rechtsberatung.

Brauche ich als Affiliate ein Gewerbe?

Wer regelmäßig und mit Gewinnabsicht Provisionen verdient, gilt meist als Gewerbetreibender. Das hängt vom Einzelfall ab. Mehr dazu in unserem Artikel zum Nebengewerbe. Das ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

Sind digitale oder physische Produkte besser für Affiliates?

Mit physischen Produkten fällt der erste Verkauf oft leichter, weil Marken und Shops bekannt sind. Digitale Produkte bringen pro Verkauf meist deutlich mehr Provision, brauchen aber mehr Erklärung. Viele Affiliates kombinieren beides.

Wie viel Provision gibt es für digitale Produkte?

Das legt der Anbieter fest. Bei unseren eigenen Produkten sind es 40 bis 80 Prozent. Zum Vergleich: Amazon zahlt laut PartnerNet je nach Kategorie 0 bis 6 Prozent (Stand 05.10.2026).

Genannte Ergebnisse sind Einzelergebnisse und keine Garantie für eigene Einnahmen, siehe Haftungsausschluss.

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