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Provisionsmodelle im Affiliate Marketing einfach erklärt

Abstrakte Illustration: graue Splitter auf schwarzem Grund werden zu vier unterschiedlich hohen goldenen Münzstapeln, Symbolbild für Provisionsmodelle

Im Affiliate Marketing gibt es vier Provisionsmodelle. Du bekommst Geld pro Klick, pro Lead (also pro Anmeldung oder Antrag), pro Verkauf oder dauerhaft für jeden Kunden, den du einmal gewonnen hast. Welches Modell zu dir passt, hängt von deinem Thema und deinen Lesern ab. Für Einsteiger sind Provisionen pro Verkauf und pro Lead am wichtigsten.

Die 4 Provisionsmodelle im Überblick

ModellEnglischDu bekommst Geld fürTypisch bei
Pro KlickPay per Click (PPC)jeden Klick auf deinen Linkheute selten
Pro LeadPay per Lead (PPL)eine Anmeldung, einen Antrag oder eine AnfrageVergleichsportale, Finanzprodukte
Pro VerkaufPay per Sale (PPS)einen Kauf, als Prozent oder fester BetragOnlinekurse, Shops
WiederkehrendRecurring, Lifetimejede Zahlung eines Kunden, solange er bleibtAbos, Software, Mitgliedschaften

Die Abkürzungen CPC, CPL und CPS meinen dasselbe aus Sicht des Anbieters: Cost per Click, Cost per Lead und Cost per Sale, also seine Kosten pro Klick, Lead oder Verkauf.

Von Klick bis Lifetime: Hürde und Provision steigen meist mit

Hürde für deinen BesucherProvision je gewonnenem Kunden
  1. Klicknur klickenheute selten
  2. LeadAnfrage abschickenz. B. 20 € je Strom-Antrag bei Check24
  3. Verkaufwirklich kaufenz. B. bis 70 % auf Digistore24
  4. Lifetimekaufen und bleibenProvision für jede Zahlung

Je mehr dein Besucher tun muss, desto mehr zahlt der Anbieter meist dafür. Die Grafik ist schematisch, die Balken sind keine echten Werte. Das ist eine Tendenz, keine feste Regel. Eine Anfrage für eine Versicherung kann mehr bringen als der Verkauf eines günstigen Kurses. Beträge laut Anbieter, Stand 27.09.2026.

Pay per Click: Geld pro Klick

Hier bekommst du schon Geld, wenn jemand auf deinen Link klickt. Das klingt gut, ist bei Partnerprogrammen aber selten geworden. Klicks lassen sich leicht fälschen, und ein Klick allein bringt dem Anbieter noch keinen Kunden. Wenn du den Begriff heute hörst, geht es meist um Werbeanzeigen: Dort zahlst du pro Klick. Was das für deine Rechnung bedeutet, zeigt der Provisionsrechner.

Pay per Lead: Geld pro Anmeldung

Ein Lead ist ein Interessent, der etwas abgeschickt hat: einen Antrag, eine Anfrage oder eine Anmeldung. Du bekommst Geld, obwohl noch nichts gekauft wurde. Die Beträge sind meist fest. Zwei Beispiele laut den Anbietern (Stand 27.09.2026):

Der Vorteil: Eine Anfrage ist eine kleinere Hürde als ein Kauf. Mehr dazu, wie du mit vielen Leads verdienst, steht in Lead-Provisionen im Affiliate Marketing.

Pay per Sale: Geld pro Verkauf

Das ist das häufigste Modell. Du bekommst Geld, wenn über deinen Link wirklich gekauft wird. Entweder als Prozent vom Preis oder als fester Betrag.

Bei digitalen Produkten verdienst du oft zusätzlich an Folgeangeboten direkt nach dem Kauf. Warum das so viel ausmacht, erklärt Customer Journey im Affiliate Marketing. Wie du einen Verkaufslink richtig einrichtest, zeigt Affiliate-Link erstellen.

Wie sieht ein Verkaufstag in der Praxis aus? Im kostenlosen Videokurs „Die 5198€ am Tag Formel“ zeigen wir an einer echten Fallstudie, wie über 5.198€ Provision an einem Tag zustande kamen. Ein Einzelfall, kein Versprechen.

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Wiederkehrende und Lifetime-Provision

Bei Abos und Mitgliedschaften zahlt der Kunde jeden Monat. Viele Anbieter geben dir dann für jede Zahlung Provision, solange der Kunde bleibt. Das nennt man wiederkehrende Provision. Typisch ist das bei Software, etwa bei Programmen im Netzwerk PartnerStack.

Eine Lifetime-Provision geht noch weiter. Der Kunde bleibt dir dauerhaft zugeordnet, auch bei späteren Käufen anderer Produkte. Das bieten nur manche Programme an. Wie lange eine Zuordnung gilt, steht immer in den Bedingungen des Partnerprogramms.

Extra: an geworbenen Partnern mitverdienen

Manche Programme zahlen dir einen Anteil, wenn ein Partner, den du geworben hast, etwas verkauft. Das heißt oft „Partner werben Partner“ oder 2nd Level. Check24 und Tarifcheck haben das zum Beispiel. Sieh es als kleinen Zusatz, nicht als Haupteinnahme. Mehr dazu in Die besten Affiliate-Partnerprogramme.

Welches Modell passt zu dir?

Deine Leser suchen …Passendes ModellBeispiel
Wissen, eine Anleitung, einen KursPro VerkaufOnlinekurse auf Digistore24
einen günstigen VertragPro Lead oder AbschlussStrom, DSL, Versicherungen
ein Werkzeug für ihre ArbeitWiederkehrendSoftware im Abo

Wichtig ist nicht die höchste Provision, sondern was bei dir wirklich übrig bleibt. Rechne vorher mit dem Provisionsrechner. Er kann Verkäufe mit Folgeangeboten und Lead-Programme wie Vergleichsportale durchrechnen.

Häufige Fragen

Welche Provisionsmodelle gibt es im Affiliate Marketing?

Vier: pro Klick, pro Lead, pro Verkauf und wiederkehrend oder lifetime. Am häufigsten sind heute Provisionen pro Verkauf und pro Lead.

Wie viel Prozent Provision ist üblich?

Das hängt stark vom Produkt ab. Digitale Produkte zahlen oft hohe Prozentsätze, laut Digistore24 bis zu 70 %. Bei Waren sind die Prozente meist deutlich kleiner. Vergleichsportale zahlen feste Beträge je Antrag oder Abschluss.

Was ist Pay per Lead?

Du bekommst Geld, wenn jemand über deinen Link einen Antrag, eine Anfrage oder eine Anmeldung abschickt. Gekauft werden muss dafür noch nichts.

Was ist eine Lifetime-Provision?

Der Kunde bleibt dir dauerhaft zugeordnet. Du bekommst dann auch für spätere Käufe Provision. Das bieten nur manche Programme an, die Details stehen in deren Bedingungen.

Welches Modell ist für Anfänger am besten?

Das Modell, das zu deinen Lesern passt. Wer über Geld verdienen oder Weiterbildung schreibt, landet meist bei Provisionen pro Verkauf. Wer über Verträge und Geld sparen schreibt, eher bei Provisionen pro Lead.

Genannte Beträge und Beispiele sind keine Garantie für eigene Einnahmen, siehe Haftungsausschluss.

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