Eine Bridgepage ist eine eigene, kurze Seite zwischen deinem Beitrag oder deiner Anzeige und der Verkaufsseite des Anbieters. Auf Deutsch heißt das Brückenseite. Dort stellst du dich vor, erklärst in wenigen Sätzen, warum du das Produkt empfiehlst, und schickst die Besucher mit einem Button weiter. Oft sammelst du dort auch E-Mail-Adressen. So kalt landet niemand mehr auf einer fremden Seite.
Warum eine Bridgepage?
Schickst du Besucher direkt auf eine fremde Verkaufsseite, kennen sie weder dich noch das Produkt. Viele springen ab. Eine Bridgepage wärmt sie vorher auf. Das bringt vier Vorteile:
- Vertrauen: Der Besucher sieht, wer die Empfehlung ausspricht und warum.
- E-Mail-Adressen: Wer noch nicht kaufen will, trägt sich vielleicht für ein Geschenk ein. So bleibst du in Kontakt, siehe Lead Magnet.
- Werberegeln: Manche Werbeplattformen haben eigene Regeln für Affiliate-Links. Bei Anzeigen in ChatGPT wird ein direkter Partnerlink zum Beispiel meist abgelehnt, siehe ChatGPT Ads. Prüf die Regeln deiner Plattform immer vorher.
- Messbarkeit: Auf deiner eigenen Seite siehst du, wie viele Besucher weiterklicken. Auf einer fremden Seite siehst du das nicht.
Bridgepage, Landingpage, Verkaufsseite
| Seite | Gehört | Ziel |
|---|---|---|
| Bridgepage | dir | Besucher vorbereiten und zum Angebot weiterschicken, oft mit E-Mail-Eintragung |
| Landingpage | dir | genau eine Handlung, meist die Eintragung für ein Geschenk |
| Verkaufsseite | dem Anbieter | das Produkt verkaufen |
Eine Bridgepage ist also eine besondere Form der Landingpage. Wie du Landingpages allgemein baust, zeigt Landingpage erstellen.
So ist eine Bridgepage aufgebaut
Eine gute Bridgepage ist kurz. Sie hat fünf Teile:
Unten stehen Impressum und Datenschutz. Dein Partnerlink ist als Werbung gekennzeichnet.
Ein Beispieltext
Beispiel für eine Bridgepage
Überschrift: So habe ich meine ersten [Ergebnis] geschafft, ohne [typisches Hindernis]
Hi, ich bin [Name]. Ich beschäftige mich seit [Zeitraum] mit [Thema].
Lange hatte ich das Problem, dass [Problem]. Geholfen hat mir [Produkt]. Es zeigt dir Schritt für Schritt, wie du [Nutzen].
Passt für dich, wenn du [Zielgruppe]. Passt nicht, wenn du [ehrliche Einschränkung].
Button: Jetzt [Produkt] ansehen*
Darunter: Noch unsicher? Hol dir erst meine kostenlose Checkliste zu [Thema].
Wichtig: Schreib nur, was stimmt. Versprich kein bestimmtes Ergebnis und erfinde keine Erfahrungen.
Lohnt sich die Bridgepage? Die Rechnung
Eine Bridgepage kostet dich Besucher. Nicht jeder klickt weiter. Ein Beispiel: 100 Klicks auf deine Anzeige landen auf deiner Bridgepage. 20 % klicken weiter. Auf der Verkaufsseite kommen also 20 Besucher an. Kaufen davon 3 %, sind das 0,6 Käufer je 100 Klicks.
Das lohnt sich nur, wenn die übrigen Besucher besser vorbereitet sind und deshalb öfter kaufen. Oder wenn du über die E-Mail-Liste später noch verkaufst. Genau das kannst du testen: In unserem Provisionsrechner hakst du „Mit Bridgepage“ an, trägst deine Klickrate ein und vergleichst die Ampel mit und ohne. Das funktioniert auch für Lead-Programme wie Vergleichsportale.
Die Klickrate misst du selbst, zum Beispiel mit Google Analytics oder einem Kurzlink-Tool. Wie du Links dafür markierst, zeigt UTM Builder.
So baust du deine Bridgepage
- Produkt und Zielgruppe festlegen: Für wen ist das Angebot, und welches Problem löst es?
- Werkzeug wählen: Viele E-Mail-Programme haben Seitenbaukästen, zum Beispiel Quentn. Auch FunnelCockpit ist für den Einstieg gut geeignet.
- Text schreiben: Nach dem Beispiel oben, kurz und ehrlich.
- Partnerlink einsetzen: Mit Kampagnenschlüssel, damit du siehst, woher Verkäufe kommen, siehe Affiliate-Link erstellen.
- Testen: Einmal selbst durchklicken, auch am Handy.
Deine erste Seite mit FunnelCockpit bauen? Der Funnel Money Booster zeigt dir kostenlos, wie du deine erste Seite mit FunnelCockpit erstellst und eine E-Mail-Liste aufbaust. Für die Umsetzung brauchst du ein eigenes FunnelCockpit-Konto.
Kostenlos ansehen →Häufige Fehler
- Zu lang: Eine Bridgepage ist keine zweite Verkaufsseite. Ein Bildschirm voll Text reicht oft.
- Übertreibung: Versprechen, die die Verkaufsseite nicht hält, kosten Vertrauen und Stornos.
- Leere Seite: Nur ein Button ohne eigenen Inhalt bringt keinen Mehrwert. Manche Werbeplattformen lehnen solche Seiten ab.
- Kein Plan B: Ohne E-Mail-Eintragung sind alle weg, die nicht sofort kaufen.
- Nicht gemessen: Ohne Zahlen weißt du nicht, ob die Bridgepage hilft oder schadet.
Häufige Fragen
Was ist eine Bridgepage?
Eine eigene, kurze Seite zwischen deinem Beitrag oder deiner Anzeige und der Verkaufsseite des Anbieters. Dort stellst du dich vor, erklärst deine Empfehlung und schickst die Besucher weiter.
Brauche ich eine Bridgepage für Affiliate Marketing?
Nicht immer. Bei E-Mails an deine Liste reicht oft der direkte Link. Bei Anzeigen und kalten Besuchern hilft eine Bridgepage, weil sie Vertrauen aufbaut und E-Mail-Adressen sammelt.
Was ist der Unterschied zur Landingpage?
Eine Landingpage hat meist ein Ziel, etwa die Eintragung für ein Geschenk. Eine Bridgepage bereitet Besucher auf ein bestimmtes Angebot vor und schickt sie dorthin weiter. Sie ist eine besondere Form der Landingpage.
Wie viele Besucher klicken auf einer Bridgepage weiter?
Das ist sehr unterschiedlich. In unserem Rechner sind 20 % als Erfahrungswert vorbelegt. Miss deinen eigenen Wert, er hängt von Text, Zielgruppe und Angebot ab.
Was gehört rechtlich auf eine Bridgepage?
In der Regel Impressum und Datenschutzerklärung. Partnerlinks kennzeichnest du als Werbung. Das ist keine Rechtsberatung.
Genannte Beträge und Beispiele sind keine Garantie für eigene Einnahmen, siehe Haftungsausschluss.