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Was ist ein Sales Funnel? Einfach erklärt mit 3 Beispielen

Abstrakte Illustration: verstreute graue Splitter auf schwarzem Grund fließen in einen goldenen Trichter aus gestapelten Ringen, unten tritt ein leuchtender Punkt aus, Symbolbild für einen Sales Funnel

Ein Sales Funnel ist der geplante Weg vom ersten Kontakt bis zum Kauf. Funnel heißt übersetzt Trichter. Oben kommen viele Menschen an, unten kaufen wenige. Die vier typischen Stufen heißen Aufmerksamkeit, Interesse, Wunsch und Kauf. Im Affiliate Marketing sieht das oft so aus: Beitrag, kostenloses Geschenk gegen die E-Mail-Adresse, hilfreiche E-Mails, passende Empfehlung. Unten findest du drei Beispiele und eine Anleitung zum Selbstbauen.

Was ist ein Sales Funnel?

Ein Sales Funnel, auf Deutsch Verkaufstrichter, beschreibt die Schritte bis zum Kauf. Kaum jemand kauft beim ersten Kontakt. Die meisten Menschen wollen dich erst kennenlernen. Sie brauchen Vertrauen und gute Gründe.

Auf Deutsch sagt man Verkaufstrichter, Verkaufsfunnel oder Vertriebstrichter. Im Alltag bleibt meist das englische Wort, kurz Funnel genannt. Gemeint ist immer derselbe Gedanke: Ein geplanter Weg führt Menschen Schritt für Schritt zum Kauf.

Der Funnel ordnet diese Schritte. Du legst vorher fest, was als Nächstes passiert. So hängt der Verkauf nicht vom Zufall ab. Das Bild vom Trichter passt gut: Auf jeder Stufe springen Menschen ab. Unten bleiben die übrig, die wirklich Interesse haben.

Die 4 Stufen eines Funnels

Ein bekanntes Modell nennt vier Stufen: Aufmerksamkeit, Interesse, Wunsch und Kauf. Es heißt AIDA, nach den englischen Begriffen Attention, Interest, Desire und Action.

StufeWas passiertBeispiel
1. AufmerksamkeitJemand bemerkt dich zum ersten Malein Instagram-Beitrag oder ein TikTok-Video
2. InteresseDie Person will mehr wissensie holt sich dein kostenloses Geschenk
3. WunschSie sieht, dass dein Tipp ihr hilftE-Mails mit Tipps und eigenen Erfahrungen
4. KaufSie entscheidet sichKlick auf deine Empfehlung und Kauf

Beispiel: ein einfacher Funnel im Affiliate Marketing

Beim Affiliate Marketing empfiehlst du Produkte anderer Firmen. Für jeden Verkauf über deinen Link bekommst du eine Provision. Ein einfacher Funnel dafür hat vier Teile:

  1. Ein kostenloses Geschenk: Zum Beispiel eine Checkliste oder ein kurzes Video. Im Marketing heißt das Freebie oder Lead Magnet.
  2. Eine Eintragungsseite: Eine einfache Seite, auf der sich Interessenten mit ihrer E-Mail-Adresse eintragen. Man nennt sie auch Landingpage.
  3. Eine Bestätigungsseite: Sie bedankt sich und erklärt, wo das Geschenk ankommt.
  4. Eine E-Mail-Folge: Mehrere E-Mails, die automatisch nacheinander verschickt werden. Sie helfen weiter und empfehlen passende Produkte.

Besucher kommen zum Beispiel über Instagram, TikTok oder Kooperationen mit anderen. Genau diesen Aufbau zeigen wir Schritt für Schritt in unserem Kurs Simple Lead Machine. Wie gut jede Stufe arbeitet, misst du mit der Conversion Rate. Welcher Kanal verkauft, siehst du mit dem UTM Builder. Ob sich bezahlte Werbung für deinen Funnel lohnt, rechnet der ROAS Rechner Stufe für Stufe aus. Bei teureren Produkten ist oft ein Webinar eine Stufe im Funnel, mehr dazu in Was ist ein Webinar? Wie die einzelnen Seiten bei uns aussehen, zeigt Landingpage-Beispiele.

3 Sales-Funnel-Beispiele im Vergleich

Der Funnel mit kostenlosem Geschenk ist nur eine Variante. Diese drei Beispiele begegnen dir am häufigsten:

FunnelAblaufPasst für
Funnel mit GeschenkBeitrag, Geschenk gegen E-Mail-Adresse, E-Mail-Folge, EmpfehlungEinsteiger und günstige bis mittlere Produkte
Webinar-FunnelBeitrag oder Anzeige, Anmeldung zum Webinar, Webinar, Angebot am Endeteurere Produkte, die Erklärung brauchen
Produkt-Funnel mit ZusatzangebotenVerkaufsseite, Bestellformular mit Zusatzangebot, Folgeangebot nach dem Kaufeigene digitale Produkte

Beim dritten Beispiel fallen drei Begriffe. Ein Order Bump ist ein Zusatzangebot direkt im Bestellformular. Ein Upsell ist ein größeres Folgeangebot nach dem Kauf. Ein Downsell ist eine günstigere Alternative, falls jemand das Upsell ablehnt.

Ein Rechenbeispiel zeigt, wie der Trichter wirkt. Angenommen, 1.000 Menschen sehen deine Eintragungsseite:

StufeMenschenAnteil
Besucher auf der Eintragungsseite1.000100%
Tragen sich ein30030% der Besucher
Klicken auf die Empfehlung6020% der Eingetragenen
Kaufen610% der Klicker

Bei 20€ Provision pro Verkauf wären das 120€. Die Zahlen sind frei gewählt und zeigen nur den Rechenweg. Echte Werte hängen von Angebot, Zielgruppe und Qualität ab.

Warum die E-Mail-Liste das Herzstück ist

Die Reichweite auf Social Media gehört nicht dir. Ändert eine Plattform ihre Regeln, sehen dich plötzlich weniger Menschen. Deine E-Mail-Liste dagegen gehört dir. Du erreichst die Menschen darauf direkt.

Bei uns ist die E-Mail-Liste deshalb das wichtigste Werkzeug. Jedes neue Produkt bringt neue Abonnenten. Über den Newsletter erfahren sie später auch von anderen Angeboten. So wächst das Business Schritt für Schritt. Die richtige Reihenfolge der Angebote zeigt Customer Journey im Affiliate Marketing. Wie du die Mails selbst besser machst, steht in E-Mail-Marketing für Affiliates.

Deine eigene E-Mail-Liste, Schritt für Schritt. Im kostenlosen Training zur Simple Lead Machine zeigen dir Daniel und Fabian, wie du mit einem Geschenk Interessenten gewinnst. Außerdem lernst du, wie automatische E-Mails ihnen passende Produkte empfehlen.

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Was du für deinen ersten Funnel brauchst

Sales Funnel erstellen: In 5 Schritten zum ersten Funnel

  1. Ziel festlegen. Was soll am Ende passieren? Zum Beispiel ein Kauf über deine Empfehlung.
  2. Zielgruppe und Problem klären. Für wen baust du den Funnel? Welches Problem löst er?
  3. Ein Geschenk erstellen. Es soll klein sein und schnell helfen. Ideen und Beispiele stehen im Artikel Lead Magnet.
  4. Seiten und E-Mails bauen. Du brauchst eine Eintragungsseite, eine Bestätigungsseite und eine E-Mail-Folge. Hilfe gibt es in den Artikeln Landingpage erstellen und Autoresponder.
  5. Testen und messen. Trag dich selbst ein und prüf, ob jede Mail und jeder Link ankommt. Schau dann, auf welcher Stufe die meisten abspringen. Dort besserst du zuerst nach.

3 häufige Fehler

  1. Zu kompliziert starten. Ein Geschenk, eine Seite, ein paar E-Mails reichen. Ausbauen kannst du später.
  2. Keine Besucher. Der beste Funnel bringt nichts, wenn ihn niemand sieht. Plane von Anfang an, woher deine Besucher kommen.
  3. Nur verkaufen. E-Mails, die nur Angebote enthalten, werden schnell abbestellt. Gib zuerst echten Nutzen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Funnel und Landingpage?

Die Landingpage ist eine einzelne Seite, zum Beispiel die Eintragungsseite. Der Funnel ist der ganze Weg. Er reicht vom ersten Beitrag über die Landingpage und die E-Mails bis zum Kauf.

Brauche ich für einen Sales Funnel eine eigene Webseite?

Eine große Webseite brauchst du nicht. Es reichen eine Eintragungsseite und eine Bestätigungsseite. Die lassen sich mit Funnel-Programmen ohne Programmierkenntnisse erstellen.

Was kostet ein Sales Funnel?

Das hängt vom Programm ab. Viele Programme für Seiten und E-Mails kosten eine monatliche Gebühr. Dazu kommen eine Domain und eventuell Werbung, wenn du Besucher kaufen willst.

Was ist ein Lead Magnet?

Ein Lead Magnet ist ein kostenloses Geschenk, zum Beispiel eine Checkliste oder ein Video. Interessenten bekommen es, wenn sie sich mit ihrer E-Mail-Adresse eintragen.

Was heißt Sales Funnel auf Deutsch?

Sales Funnel heißt übersetzt Verkaufstrichter. Man sagt auch Verkaufsfunnel oder Vertriebstrichter. Gemeint ist der geplante Weg vom ersten Kontakt bis zum Kauf.

Wie baue ich einen Sales Funnel?

In fünf Schritten: Ziel festlegen, Zielgruppe und Problem klären, ein Geschenk erstellen, Eintragungsseite und E-Mails bauen, dann testen und messen. Die Anleitung steht oben im Artikel.

Genannte Ergebnisse sind Einzelergebnisse und keine Garantie für eigene Einnahmen, siehe Haftungsausschluss.

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