Eine Landingpage ist eine einzelne Webseite mit genau einem Ziel, zum Beispiel einer Eintragung in deine E-Mail-Liste. Sie braucht eine klare Überschrift, einen Nutzen, ein Formular und Vertrauen. Bauen kannst du sie ohne Programmierkenntnisse mit einem Funnel- oder E-Mail-Programm. In vielen E-Mail-Programmen sind Landingpages schon enthalten.
Was ist eine Landingpage?
Landingpage heißt übersetzt Landeseite. Besucher landen dort nach einem Klick, zum Beispiel aus einem Beitrag oder einer Anzeige. Anders als eine normale Webseite hat sie nur ein Ziel. Keine Navigation lenkt ab. Im Affiliate Marketing ist das meist die Eintragung für ein kostenloses Geschenk. Eine besondere Form ist die Bridgepage, die Besucher auf ein fremdes Angebot vorbereitet.
Bei Anzeigen in ChatGPT brauchst du fast immer eine eigene Seite. Ein direkter Partnerlink wird dort meist abgelehnt. Mehr dazu in unserem Artikel über ChatGPT Ads.
Landingpage oder Homepage: der Unterschied
| Landingpage | Homepage | |
|---|---|---|
| Ziel | genau eines, z. B. Eintragung | viele: informieren, Kontakt, Angebote |
| Navigation | keine oder kaum | Menü mit vielen Seiten |
| Besucher kommen | über einen bestimmten Link | über Suche, Empfehlungen, direkt |
| Umfang | eine Seite | ganze Website |
Für den Start im Affiliate Marketing brauchst du keine Homepage. Eine Landingpage für dein kostenloses Geschenk reicht.
Warum du als Affiliate immer eine Landingpage bauen solltest
Viele Einsteiger posten ihren Partnerlink direkt. Der Besucher landet auf der Verkaufsseite des Anbieters. Kauft er nicht sofort, ist er oft weg.
Mit einer Landingpage schaltest du einen Schritt davor. Der Besucher bekommt ein kostenloses Geschenk und trägt sich in deine Liste ein. Mit seiner Einwilligung (Double-Opt-in) erreichst du ihn danach per E-Mail. Er kann sich jederzeit abmelden. Du kannst ihm in Ruhe helfen und später passende Produkte empfehlen.
| Link direkt zur Verkaufsseite | Erst deine Landingpage | |
|---|---|---|
| Kontakt zum Besucher | Meist nur dieser eine Kontakt | Dauerhaft über deine E-Mail-Liste |
| Wer bestimmt die Botschaft | Der Anbieter | Du, mit deinen Worten und deiner Erfahrung |
| Weitere Empfehlungen | Nur dieses eine Produkt | Viele passende Produkte über die Zeit |
| Wenn der Anbieter aufhört | Deine Werbung läuft ins Leere | Deine Liste bleibt dir |
Auch eine ganze Webseite ersetzt die Landingpage nicht. Eine Webseite hat viele Ziele und Menüs. Die Landingpage hat genau eins: die Eintragung. Deshalb passt sie für den Start besser. Den Übergang zur Verkaufsseite kann zusätzlich eine Bridgepage übernehmen. Wie es danach per E-Mail weitergeht, zeigt E-Mail-Marketing für Affiliates. Wie die Landingpage selbst aufgebaut ist, zeigt der Abschnitt Der Aufbau Abschnitt für Abschnitt.
Der Aufbau Abschnitt für Abschnitt
Eine gute Landingpage führt den Besucher von oben nach unten zu genau einer Handlung. So sieht das als Skizze aus:
- Eine klare Überschrift: Sie sagt in einem Satz, was der Besucher bekommt. Nicht „Willkommen“, sondern zum Beispiel „Die Checkliste für deinen ersten Affiliate-Link“.
- Der Nutzen: Drei kurze Punkte, was das Geschenk für ihn löst. Schreib aus Sicht des Lesers, nicht über dich.
- Ein Formular oder Button: Nur die nötigen Felder, meist reicht die E-Mail-Adresse. Der Button sagt, was passiert, zum Beispiel „Checkliste holen“. Laut GetResponse tragen sich bei 1 bis 3 Feldern rund 11 bis 13 % der Besucher ein, ab 4 Feldern nur noch 3,88 % (Daten aus 2023).
- Vertrauen: Wer steckt dahinter? Echte Bewertungen oder ein kurzer Satz über dich helfen.
- Rechtliches: Impressum und Datenschutzerklärung gehören dazu.
Nach der Eintragung folgt eine Bestätigungsseite. Sie sagt dem Besucher, wie es weitergeht, zum Beispiel: „Bitte bestätige deine E-Mail-Adresse.“ Wie Landingpage, Geschenk und E-Mails zum Kauf führen, erklärt Was ist ein Sales Funnel?
Welche Tools du brauchst
Es gibt drei Wege. Für den Start reicht einer davon.
| Weg | Beispiele | Gut für |
|---|---|---|
| E-Mail-Programm mit Baukasten | Quentn, KlickTipp | alles in einem: Seite, Liste, E-Mails |
| Funnel-Programm | FunnelCockpit | mehrere Seiten hintereinander, eigene Gestaltung |
| Eigene Website | Website-Baukasten oder eigene Programmierung | wenn du ohnehin eine Website planst |
Wir nutzen für unsere Liste Quentn*. Laut Quentn sind im kleinsten Tarif Lite 5 Landingpages enthalten (Stand 23.09.2026). Bei KlickTipp sind es im Tarif Standard laut KlickTipp 3 Landingpages. Für den Einstieg ist auch FunnelCockpit ein gutes Werkzeug. Dort baust du Seiten mit Vorlagen, ohne zu programmieren. Weitere Tools, die wir nutzen, stehen in Online Business Tools.
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In 5 Schritten zur Landingpage
- Ziel festlegen: Was soll der Besucher tun? Meist: sich eintragen.
- Geschenk vorbereiten: Eine Checkliste oder ein kurzes Video, siehe Lead Magnet.
- Seite bauen: Vorlage im Programm wählen, Texte und Bild einsetzen.
- Bestätigungsseite und E-Mail einrichten: Der Besucher soll wissen, was als Nächstes passiert. Wie die E-Mails danach aussehen, zeigt Newsletter erstellen.
- Testen: Trag dich selbst ein und prüf jeden Schritt, auch auf dem Handy.
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Kostenlos ansehen →Häufige Fehler
- Zu viele Ziele: Ein Button zum Eintragen, einer zum Shop und einer zu Instagram. Der Besucher macht dann meist gar nichts.
- Zu viele Felder: Jedes zusätzliche Feld ist eine Hürde. Ab dem vierten Feld brechen die Eintragungen deutlich ein. Die E-Mail-Adresse reicht meist, höchstens kommt der Vorname dazu.
- Nicht fürs Handy gebaut: Viele Besucher kommen vom Handy. Prüf, ob Text und Button dort gut lesbar sind.
- Langsam: Große Bilder machen die Seite träge. Nutze nur, was die Seite wirklich braucht.
- Unklare Überschrift: Versteht der Besucher nicht sofort, was er bekommt, ist er weg.
Häufige Fragen
Was ist eine Landingpage?
Eine einzelne Webseite mit genau einem Ziel, zum Beispiel der Eintragung in eine E-Mail-Liste. Sie hat keine Navigation, die ablenkt.
Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Landingpage?
Eine Homepage ist die Startseite einer ganzen Website mit vielen Zielen und einem Menü. Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel, meist ohne Menü.
Wie baut man eine gute Landingpage auf?
Von oben nach unten: klare Überschrift, drei Nutzenpunkte, Formular mit einem Button, Vertrauen und Rechtliches. Danach folgt eine Bestätigungsseite.
Brauche ich Programmierkenntnisse für eine Landingpage?
Nein. Funnel- und E-Mail-Programme haben Baukästen mit Vorlagen, die du ohne Programmieren anpasst.
Was kostet eine Landingpage?
Das hängt vom Programm ab. Viele E-Mail-Programme haben Landingpages im monatlichen Tarif, zum Beispiel Quentn ab dem Tarif Lite.
Was gehört rechtlich auf eine Landingpage?
In der Regel ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Bei Unsicherheit hilft eine rechtliche Beratung.
Brauche ich als Affiliate eine eigene Webseite?
Für den Start nicht. Eine Landingpage mit kostenlosem Geschenk reicht. Sie sammelt E-Mail-Adressen, damit du Besucher später erneut erreichst. Eine ganze Webseite kannst du später ergänzen.
* Partnerlink (Werbung). Profit Buddies kann dafür eine Vergütung erhalten.
Genannte Ergebnisse sind Einzelergebnisse und keine Garantie für eigene Einnahmen, siehe Haftungsausschluss.