Für den Einstieg ins Online Business brauchst du nur wenige KI-Tools. Je Aufgabe reicht meist eines. Du brauchst ein Chat-Programm für Texte, ein Bildprogramm, ein Videoprogramm und ein Werkzeug für Suchdaten. Vieles startet kostenlos, aber mit Grenzen. Hier sortieren wir die Auswahl nach Aufgabe. Wir sagen dir, was gratis geht. Und wir zeigen, was du selbst prüfen musst.
Was sind KI-Tools?
KI steht für künstliche Intelligenz. Ein KI-Tool ist ein Programm, das auf eine Anweisung hin etwas erzeugt. Das kann ein Text, ein Bild, ein Video oder eine Auswertung sein. Die Anweisung heißt Prompt. Du beschreibst, was du willst, und das Programm liefert einen Vorschlag.
Es gibt hunderte solcher Programme. Das ist verwirrend. Gute Listen mit 40 oder 50 Tools helfen dir am Anfang kaum. Besser ist die Frage: Welche Aufgabe will ich schneller erledigen? Dann suchst du dir dafür ein Tool aus. Mehr brauchst du für den Start nicht.
Die Übersicht nach Aufgabe
Diese Tabelle zeigt, welches Tool wofür taugt. Die Angaben zu Kosten stammen von den Anbietern. Stand ist der 20.10.2026, sie ändern sich laufend.
| Aufgabe | Tool-Beispiele | Kostenlos nutzbar? | Grenze |
|---|---|---|---|
| Texte und Ideen | ChatGPT, Claude, Gemini | Ja, bei Claude und Gemini laut Anbieter ein Gratis-Tarif | Fakten können falsch sein, du prüfst alles |
| Bilder | ChatGPT, Gemini, Higgsfield* | Teils. Gemini bietet laut Anbieter Bilderstellung gratis, bei Higgsfield nur wenige Modelle | Schrift im Bild klappt nicht immer, Kennzeichnung nötig |
| Videos | Higgsfield*, Gemini | Kaum. Meist braucht es ein Abo oder Credits | Kosten pro Clip, Rechte und Kennzeichnung |
| Recherche und Suchdaten | DataForSEO*, Gemini Deep Research | Teils. Deep Research ist laut Anbieter im Gratis-Tarif von Gemini enthalten | KI rät, Suchdaten brauchen echte Quellen |
| Automatisierung und Chat | ManyChat* | Ja, du kannst kostenlos starten | Nur so gut wie deine Planung, Regeln der Plattform |
Du siehst: Für jede Aufgabe gibt es mehr als ein Tool. Wir nennen Beispiele und keine fertige Bestenliste. Welches am besten passt, hängt von deiner Aufgabe ab.
Texte und Ideen
Das ist der beste Einstieg. Ein Chat-Programm schreibt dir Entwürfe für Mails, Beiträge und Produkttexte. Es sammelt auch Ideen und fasst lange Texte zusammen. Bekannt sind ChatGPT, Claude und Gemini.
- Claude: Laut Anbieter kostet der Free-Tarif 0 US-Dollar. Er enthält Chat, Websuche und das Erstellen von Dateien. Pro kostet bei Jahresabo 17 US-Dollar im Monat, bei monatlicher Zahlung 20 US-Dollar (Stand 20.10.2026).
- Gemini: Laut Google gibt es einen kostenlosen Tarif mit Google-Konto. Google AI Plus kostet 4,99 € im Monat. Google AI Pro kostet 21,99 € im Monat (Stand 20.10.2026).
- ChatGPT: Es gibt eine kostenlose Variante mit Grenzen. Aktuelle Tarife und Preise stehen auf der Seite von OpenAI.
Wichtiger als das Tool ist ein klarer Auftrag. Sag der KI, für wen der Text ist. Nenne den Ton und die Länge. Fertige Prompts zum Kopieren findest du in KI-Texte schreiben.
Bilder
Ein Bildprogramm macht aus deiner Beschreibung eine Grafik. Das nutzt du für Beiträge, Blogartikel oder Hintergründe. Kostenlos geht das in Grenzen. Laut Google gehört die Bilderstellung zum Gratis-Tarif von Gemini (Stand 20.10.2026). Auch ChatGPT erstellt Bilder direkt im Chat.
Wer viele Bilder braucht oder mehrere Modelle vergleichen will, schaut sich Higgsfield* an. Laut Anbieter kannst du ohne Bezahlplan starten, aber nur mit wenigen Modellen. Alles Weitere steht in Higgsfield und in KI-Bilder erstellen.
Text im Bild setzt du am besten nachträglich in einem Grafikprogramm wie Canva ein. Die KI schreibt Wörter oft fehlerhaft.
Videos
KI-Videos entstehen aus einem Text oder aus einem Foto. Das ist der teuerste Bereich. Laut Higgsfield gibt es ohne Bezahlplan nur wenige Modelle und keine Credits. Credits sind das Guthaben, mit dem du Clips bezahlst. Auch Google nennt Videoerstellung erst ab dem Tarif Google AI Plus (Stand 20.10.2026).
Rechne also mit einem Abo, wenn du regelmäßig Clips brauchst. Wie das mit Fotos funktioniert, steht in Bild zu Video mit KI. Einen Überblick über die Video-Programme findest du in KI-Video-Generator.
Recherche und Suchdaten
Eine KI weiß nicht, wonach Menschen bei Google suchen. Sie rät. Für Blogthemen brauchst du deshalb echte Daten. DataForSEO* liefert sie. Du siehst, wie oft ein Begriff gesucht wird. Und du siehst, wie schwer es ist, dafür gefunden zu werden. Wir nutzen es selbst, um unsere Blogthemen zu prüfen. Der ganze Ablauf steht in DataForSEO: Blogartikel mit KI und echten Suchdaten planen.
Für die Recherche im Alltag gibt es auch Chat-Programme mit Suchfunktion. Laut Google gehört Deep Research zum Gratis-Tarif von Gemini (Stand 20.10.2026). Das ist ein guter Start, um sich in ein Thema einzulesen. Quellen und Zahlen prüfst du danach trotzdem selbst.
Automatisierung und Chat
Manche Tools nehmen dir Routine ab. ManyChat* beantwortet zum Beispiel Nachrichten auf Instagram automatisch. Schreibt jemand ein Stichwort unter deinen Beitrag, bekommt er sofort eine Direktnachricht. Wir nutzen es selbst. Du kannst kostenlos starten. Aktuelle Preise stehen beim Anbieter. Die Einrichtung zeigt ManyChat: Instagram-Nachrichten automatisch beantworten.
Auch Werbung lässt sich mit KI-Hilfe vorbereiten. Ein neuer Kanal sind Anzeigen direkt in ChatGPT. Was sie kosten und was du bewerben darfst, erklärt ChatGPT Ads.
KI-Tools kostenlos nutzen
Kostenlos reicht für den Anfang oft aus. Du kannst Texte, erste Bilder und Recherche ohne Abo testen. Danach merkst du, wo es klemmt, und entscheidest, ob sich ein Tarif lohnt.
- Erst testen, dann zahlen. Probier dieselbe Aufgabe in zwei Tools. Nimm das, dessen Ergebnis dir besser gefällt.
- Grenzen kennen. Gratis-Tarife haben meist weniger Nachrichten, weniger Modelle oder keine Videos.
- Bedingungen lesen. Prüf, ob du Ergebnisse geschäftlich nutzen darfst.
- Vorsicht bei Seiten ohne Anmeldung. Viele unbekannte Seiten locken mit Gratis-Tools. Lade dort keine privaten Fotos oder Kundendaten hoch.
Grenzen: Datenschutz, Kennzeichnung, Prüfung
- Datenschutz: Gib keine Namen, E-Mail-Adressen oder Kundendaten in ein KI-Tool ein. Was du eingibst, kann je nach Anbieter gespeichert werden. Lies die Datenschutzhinweise des Anbieters.
- Kennzeichnung: Täuschend echte KI-Bilder und KI-Videos solltest du als KI kennzeichnen. In der EU gelten dafür seit August 2026 Transparenzpflichten. Ob und wie du kennzeichnen musst, hängt vom Einzelfall ab. Das ist keine Rechtsberatung.
- Eigene Prüfung: Eine KI erfindet manchmal Zahlen, Quellen oder Funktionen. Prüf Preise, Fakten und Namen immer selbst.
- Keine erfundenen Ergebnisse: Erstell keine KI-Kunden und keine Einnahmen-Bilder, die es nie gab. Das wirkt wie ein Einkommensversprechen.
- Werbung: Partnerlinks kennzeichnest du auch in KI-Texten als Werbung.
So nutzen wir KI-Tools
Daniel und ich setzen KI regelmäßig ein. Für Social Media nutzen wir einen festen Ablauf: ChatGPT schreibt Texte in eine Tabelle. Canva macht daraus automatisch viele fertige Grafiken. Die Titelbilder in diesem Blog erstellen wir mit einem Bildmodell von OpenAI. Claude nutzen wir selbst, im Max-Plan mit fünffacher Nutzung. Für unsere Inhalte nutzen wir außerdem Higgsfield, für Instagram-Nachrichten ManyChat. Unsere Blogthemen prüfen wir mit echten Suchdaten von DataForSEO.
Wir lesen und prüfen alles, bevor es online geht. Auch dieser Artikel ist mit KI-Unterstützung entstanden. Eine Übersicht aller Programme, die wir im Geschäft nutzen, findest du in Online Business Tools.
In 4 Schritten starten
- Aufgabe wählen: Was kostet dich gerade am meisten Zeit? Texte, Bilder oder Recherche?
- Ein Tool testen: Starte mit dem kostenlosen Tarif. Nutze es eine Woche für genau diese Aufgabe.
- Ergebnis prüfen: Stimmen Fakten und Ton? Passt es zu dir?
- Erst dann erweitern: Brauchst du mehr, such dir ein zweites Tool für die nächste Aufgabe.
KI-Tools sparen Zeit, aber sie bringen keine Kunden. Das Geld kommt aus einem Geschäftsmodell. Wie das aussieht, zeigt Mit KI Geld verdienen.
Tools allein bringen noch kein Einkommen. Im kostenlosen Training zum Moneyflow Income System zeigen wir dir, wie du mehrere automatisierte Einnahmequellen aufbaust.
Kostenlos ansehen →Alle Artikel zu KI
Hier findest du jeden KI-Artikel dieses Blogs. Die Tiefe steckt in den Einzelartikeln.
- Mit KI Geld verdienen: Fünf realistische Wege. Die KI hilft, du lieferst das Geschäftsmodell. Dazu Warnsignale bei unseriösen KI-Versprechen.
- KI-Texte schreiben: Eine Anleitung in sechs Schritten mit Prompts zum Kopieren. Du lernst, wo die KI hilft und was sie nicht kann.
- KI-Bilder erstellen: So baust du einen guten Bild-Prompt. Dazu ein Vergleich von Programmen und Hinweise zu Rechten und Kennzeichnung.
- Bild zu Video mit KI: Aus einem Foto wird ein kurzer Clip. Der Artikel zeigt, welche Bilder sich eignen und wie du die Bewegung beschreibst.
- KI-Video-Generator: Ein Überblick über Programme, die Videos aus Text oder Bild erzeugen. Dazu Kosten, Grenzen und Regeln.
- Higgsfield: Eine Plattform für KI-Bilder und KI-Videos. Der Artikel erklärt Credits, Rechte und die ersten Schritte.
- DataForSEO: Blogthemen mit echten Suchdaten planen. So kombinierst du Daten und KI zu einem sauberen Ablauf.
- ManyChat: Instagram-Nachrichten automatisch beantworten. Mit Einrichtung und typischen Fehlern.
- ChatGPT Ads: Werbung direkt in ChatGPT. Was ein Klick kostet, was du bewerben darfst und wie du startest.
Häufige Fragen
Welche KI-Tools gibt es?
Es gibt Tools für Texte, Bilder, Videos, Recherche und Automatisierung. Bekannt sind zum Beispiel ChatGPT, Claude und Gemini für Texte. Für Bilder und Videos gibt es Plattformen wie Higgsfield. Such dir je Aufgabe ein Tool aus, statt viele zu sammeln.
Was sind die besten KI-Tools?
Das hängt von deiner Aufgabe ab. Für Texte reicht oft ein Chat-Programm. Für Bilder und Videos brauchst du ein eigenes Tool. Probier dieselbe Aufgabe in zwei Programmen und nimm das mit dem besseren Ergebnis.
Welche KI-Tools sind kostenlos?
Laut Anbieter haben zum Beispiel Claude und Gemini einen kostenlosen Tarif (Stand 20.10.2026). Auch ChatGPT und ManyChat kannst du kostenlos starten. Kostenlose Tarife haben meist Grenzen bei Nutzung, Modellen oder Videos.
Welche KI ist besser als ChatGPT?
Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. ChatGPT, Claude und Gemini können alle gute Entwürfe liefern. Der Stil unterscheidet sich je nach Aufgabe. Teste zwei davon mit demselben Prompt.
Was kosten KI-Tools?
Das reicht von kostenlos bis zu mehreren Hundert Euro im Monat. Laut Anbietern kostet Claude Pro 17 US-Dollar im Monat bei Jahresabo. Google AI Plus kostet 4,99 € im Monat, Google AI Pro 21,99 € (Stand 20.10.2026). Videos kosten meist extra, oft in Credits.
Muss ich KI-Inhalte kennzeichnen?
In der EU gelten seit August 2026 Transparenzpflichten für KI-Inhalte. Ob sie für dich greifen, hängt vom Einzelfall ab. Täuschend echte KI-Bilder und KI-Videos solltest du als KI kennzeichnen. Das ist keine Rechtsberatung.
Ist es sicher, Kundendaten in KI-Tools einzugeben?
Besser nicht. Je nach Anbieter können Eingaben gespeichert werden. Gib keine Namen, E-Mail-Adressen oder Kundendaten ein und lies die Datenschutzhinweise des Anbieters.
* Partnerlink (Werbung). Profit Buddies kann dafür eine Vergütung erhalten.
Preise und Leistungen laut Anbieter mit Stand 20.10.2026, sie ändern sich laufend. Die Hinweise zu Kennzeichnung und Datenschutz sind keine Rechtsberatung.