Geld verdienen am Handy geht, aber anders als viele Apps versprechen. Apps für Umfragen, Spiele oder Videoschauen zahlen meist nur Kleinstbeträge. Echtes Geld verdienst du, wenn du das Handy als Werkzeug nutzt. Damit erstellst du Beiträge, teilst Empfehlungslinks und hältst Kontakt zu deinen Lesern.
Was Handy-Apps wirklich zahlen
Viele Apps versprechen Geld für Umfragen, Spiele, Schritte oder Videos. Die Beträge sind meist sehr klein. Manche Apps wollen vor allem deine Daten oder locken dich in ein Abo. Als Taschengeld kann das nett sein. Ein echter Nebenverdienst wird daraus selten. Woran du seriöse Umfrage-Portale erkennst, zeigt Online Umfragen Geld verdienen.
| App-Typ | Was du tust | Aufwand | Worauf achten |
|---|---|---|---|
| Umfrage-Apps | Fragen beantworten | hoch für kleine Beträge | welche Daten du preisgibst |
| Microjob-Apps | kleine Aufgaben gegen Punkte | hoch, oft mit Wegen | Auszahlungsgrenze, Seriosität |
| Cashback-Apps | beim Einkaufen Geld zurückbekommen | gering | lohnt nur, wenn du ohnehin kaufst |
| Spiele- und Schritte-Apps | spielen, laufen, Werbung ansehen | hoch für kleine Beträge | Werbung, Abos, Datenhunger |
| Verkaufs-Apps | Gebrauchtes verkaufen | mittel | endet, wenn nichts mehr zu verkaufen ist |
Wie viel ist realistisch?
Die Verbraucherzentrale hat Microjob-Apps geprüft (Stand 08.04.2025). Ihr Fazit: Punkte zu sammeln ist sehr zeitaufwändig. Bei einer getesteten App brauchst du mindestens 5.000 Punkte für 5 €. Die meisten Aufgaben bringen aber nur ein- oder zweistellige Punktzahlen.
Dazu kommen Risiken. Im Test der Verbraucherzentrale liefen in vier Wochen über 10.000 Werbemails in einem einzigen Postfach auf. Nutzer berichten von Punkten, die nie ausgezahlt wurden. Und manche Auftraggeber verlangen sogar Illegales, etwa gefälschte Produktbewertungen.
Unser Fazit: Für ein paar Euro im Monat kann eine seriöse App okay sein. Einen echten Nebenverdienst baust du damit nicht auf. Was Mikrojobs insgesamt bringen, zeigt Mikrojobs. Ohne Geld starten? Das zeigt Online Geld verdienen ohne Startkapital.
Mit dem Handy ein echtes Online-Business starten
Mit dem Handy kannst du ein ganzes kleines Online-Business betreiben. Du verdienst dann nicht an Punkten, sondern an echten Verkäufen. Was dahintersteckt, erklärt Was ist Affiliate Marketing?
- Beiträge erstellen: Kurze Videos für Instagram oder TikTok nimmst du direkt mit dem Handy auf.
- Empfehlungslinks teilen: Beim Affiliate Marketing empfiehlst du Produkte anderer Firmen. Für jeden Verkauf über deinen Link bekommst du eine Provision.
- Automatische Nachrichten: Zuschauer schreiben ein Stichwort unter deinen Beitrag und bekommen automatisch einen Link. Wie das geht, zeigt ManyChat.
- E-Mails schreiben: Viele E-Mail-Programme lassen sich auch am Handy bedienen.
So sieht der Ablauf in vier Schritten aus:
- Ein Thema wählen, zu dem du Beiträge machen kannst.
- Ein passendes Produkt auf einem Marktplatz wie Digistore24 suchen und deinen Link erstellen.
- Regelmäßig kurze Beiträge veröffentlichen, die deinem Publikum helfen.
- Interessenten auf eine E-Mail-Liste holen und dort passende Produkte empfehlen.
Die ausführliche Anleitung steht in Affiliate Marketing für Anfänger. Mehr zu den Kanälen: Geld verdienen mit Instagram und Mit TikTok Geld verdienen. Wie du Links kürzt, zeigt Link kürzen.
Instagram, Nachrichten und E-Mails verbinden. Im kostenlosen Training zum Moneyflow Income System zeigen wir dir den ganzen Ablauf.
Kostenlos ansehen →Apps, die du dafür wirklich brauchst
Für den Start reichen wenige Apps. Viele davon sind kostenlos.
- Kamera und Schnitt: Die Kamera deines Handys reicht für den Anfang. Zum Schneiden genügt eine einfache Schnitt-App. Wichtiger als das Bild ist ein klarer Ton.
- Planung: Beiträge kannst du im Voraus planen, sogar kostenlos. Wie, zeigt Instagram-Beiträge planen.
- Bilder mit KI: Für Grafiken ohne eigenes Foto hilft KI, siehe KI-Bilder erstellen.
- Plattform-App: Mit der Digistore24-App siehst du jeden Verkauf direkt auf dem Handy.
Worauf du achten solltest
- Keine Vorkasse: Seriöse Apps verlangen kein Geld und keine Kontodaten, bevor du etwas verdienst.
- Vorsicht bei Abos: Manche Testphasen verlängern sich automatisch in ein kostenpflichtiges Abo.
- Daten prüfen: Lies, welche Daten eine App sammelt, bevor du dich anmeldest.
- Unrealistische Beträge: „200 € am Tag mit Videos schauen“ gibt es nicht. Wer das verspricht, will etwas anderes von dir.
Wie du seriöse von unseriösen Angeboten unterscheidest, steht ausführlich in Online Geld verdienen: seriös oder nicht? und Seriöser Nebenjob von zuhause.
Häufige Fragen
Kann man mit dem Handy wirklich Geld verdienen?
Ja, wenn du das Handy als Werkzeug nutzt, etwa für Beiträge, Empfehlungslinks und E-Mails. Apps für Umfragen oder Videoschauen zahlen dagegen meist nur Kleinstbeträge.
Welche Apps zahlen wirklich Geld?
Die meisten Geld-Apps zahlen nur kleine Beträge. Laut Verbraucherzentrale ist Punktesammeln in Microjob-Apps sehr zeitaufwändig. Cashback-Apps können sich lohnen, wenn du ohnehin einkaufst. Verkaufs-Apps helfen, wenn du etwas loswerden willst.
Wie kann ich sofort 50 € verdienen?
Kurzfristig geht das am ehesten über den Verkauf von Dingen, die du nicht mehr brauchst. Ob 50 € zusammenkommen, hängt davon ab, was du hast. Apps, die schnelles Geld für kleine Aufgaben versprechen, zahlen meist deutlich weniger. Ein Nebenverdienst, der dauerhaft trägt, braucht Aufbauzeit.
Kann ich mit dem Handy 200 bis 500 € am Tag verdienen?
Nicht mit Apps für Umfragen, Spiele oder Videos. Angebote, die solche Beträge ohne Aufwand versprechen, sind unseriös. Wer ein echtes Online-Business aufbaut, braucht Zeit, und ein bestimmtes Einkommen kann niemand garantieren.
Muss ich Geld vom Handy versteuern?
Einnahmen musst du in der Regel in der Steuererklärung angeben. Verdienst du regelmäßig, brauchst du oft ein Gewerbe, siehe unseren Artikel zum Nebengewerbe. Bei Fragen hilft eine Steuerberatung.
Brauche ich einen Computer für ein Online-Business?
Für den Anfang reicht oft das Handy. Für manche Aufgaben, etwa das Einrichten von Programmen, ist ein Computer bequemer.
Genannte Ergebnisse sind Einzelergebnisse und keine Garantie für eigene Einnahmen, siehe Haftungsausschluss.